Gerdes fährt zur Demo nach Berlin

Das Ziel ist klar, Deutschland will die Energiewende schaffen und mittelfristig auf erneuerbare Energien setzen. Umstritten ist jedoch der Weg dorthin: In welchen Bereichen und wie schnell kann CO2 eingespart werden? Im Fokus der aktuellen Debatte stehen die Kohlekraftwerke. Sie sollen weniger Treibhausgase ausstoßen und könnten mit einer Zusatzabgabe belegt werden. Das wiederum hätte laut Energiewirtschaft Folgen für Energiepreise und Arbeitsplätze.

Für den Bottroper SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes kommt es darauf an, Klimaschutz und sichere Arbeitsplätze unter einen Hut zu bringen: „Wir brauchen eine Energiewende, die soziale, ökonomische und ökologische Ziele miteinander vereinbart. Es darf keine sozialen Verwerfungen geben.“

Mit IGBCE zur Großkundgebung

Am Samstag fährt er gemeinsam mit IGBCE-Mitgliedern und Betriebsräten vom Bergwerk Prosper-Haniel zur Großkundgebung nach Berlin. Vor dem Kanzleramt wollen tausende Gewerkschafter auf die Arbeitsplatzgefährdung im Energiesektor aufmerksam machen. Gerdes: „Es geht nicht um die Kohle allein. Die Wertschöpfungskette gerät ins Wanken. Wir wollen die Umwelt schützen und Arbeitsplätze erhalten.“