Gefahrenzone im köllnischen Wald

Nur die aufgestellten Warnschilder weisen derzeit auf die Querrillen und das aufgestaute Wasser im köllnischen Wald hin.
Nur die aufgestellten Warnschilder weisen derzeit auf die Querrillen und das aufgestaute Wasser im köllnischen Wald hin.
Foto: Maximilian Hulisz
Was wir bereits wissen
Zwischen Lindhorststraße und Autobahnbrücke haben sich 30 Zentimeter breite und tiefe Querrillen gebildet.

Bottrop..  Im köllnischen Wald ist auf dem Fußgängerweg (Rabenbrokweg) zwischen der Lindhorststraße und dem Aufgang zur Autobahnbrücke derzeit höchste Vorsicht geboten: Drei 30 Zentimeter breite und tiefe Querrillen kreuzen den Pfad, der von Spaziergängern aber auch Radfahrern genutzt wird. Sie haben sich durch das angestaute Wasser gebildet, das sich auf der linken Seite seit Ende November staut. Es kann nur auf diesem Wege in den gegenübeliegenden Wald abfließen, da das Grabensystem, das Teile des köllnischen Waldes entwässern soll, nicht richtig funktioniert (die WAZ berichtete).

„Es muss etwas getan werden. Diese Stellen sind für Fahrradfahrer mehr als gefährlich; auch Frauen mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und ältere Herren kommen hier nicht mehr ohne Probleme rüber“, sagt Anwohnerin Carola S. besorgt. „Die Rillen bestehen schon drei bis vier Wochen, bisher hat sich noch nichts getan – abgedeckt wurden sie noch nicht“, ergänzt sie.

Drei rot-weiße Warnschilder mit gelben Signalleuchten weisen momentan auf die Gefahrenzone hin. Am Montagmorgen waren Arbeiter des hiesigen Grünflächenamtes vor Ort, die sich nach eigenen Angaben vorerst provisorisch um den Bereich kümmern. „Wir füllen die Rillen mit Kies auf, damit sich niemand mehr verletzen kann. Wir schütten sie zu“, so die Arbeiter. Was danach geschehe, könnten sie noch nicht sagen. Sie wüssten jedoch, es sei aber keine Dauerlösung.

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