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Hundesteuer

Für Hundebesitzer in Bottrop wird es teurer

13.01.2011 | 10:27 Uhr
Für Hundebesitzer in Bottrop wird es teurer
Die Hundesteuer wurde angehoben - zum Ärger der Hundebesitzer.

Bottrop. 120 statt 102 Euro: Hundebesitzer in Bottrop müssen ab sofort tiefer in die Tasche greifen. Die Kritik gegen die Erhöhung der Hundesteuer wächst. Nur wenige Hunde sind von der Steuer befreit.

Mit dem Steuerbescheid kam auch die Kritik: Hundebesitzer haben sich bei der Stadt über die um rund 17 Prozent erhöhte Hundesteuer beschwert. 120 Euro (statt 102) pro Hund, wer zwei Hunde hat, muss im Jahr pro Hund 144 Euro bezahlen, wer drei hat, zahlt sogar 180 Euro pro Tier. Die Hundesteuer ist sozusagen für die Katz’, denn mit dieser Steuer sind keinerlei Leistungen verbunden: Kein Anspruch auf eine Hundewiese, eine Freilauffläche oder gar das Häufchen-Liegenlassen...

Vier Jahre keine Erhöhung

„Steuern haben ja nie automatisch Gegenleistungen zur Folge“, betont Walter Hermann vom Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung. Sie erklären sich einfach aus dem Einnahmebedarf des Staates. Was die Höhe anbelangt: „Wir haben sie vier Jahre lang gar nicht erhöht und liegen jetzt im Mittelfeld. Von 23 Großstädten erheben elf einen niedrigeren und 12 einen gleichen oder höheren Betrag.“ Die Hundesteuer habe zudem noch einen ordnungspolitischen Hintergrund: Sie ist der Eindämmungsversuch zum Anstieg der Hundehaltung, die in einer Stadt nicht unproblematisch sei.

150 000 Euro mehr

Und warum muss nicht auch für Katzen und Pferde gezahlt werden? Die Hundesteuer sei vor Zeiten eingeführt worden als Luxussteuer. Nutztiere blieben von dieser Steuer befreit, Pferd und Katze wurden offensichtlich so gesehen. Pferde seien zwar auch aktuell nicht steuerpflichtig, aber wenn sie auf öffentlichen Wegen unterwegs sind, wird zumindest eine Reitplakette fällig, die Gebühren kostet.

Dass der Hund aber durchaus Nutztier sein kann, wird sogar bei der Hundesteuer berücksichtigt, denn für Wachhunde wird (unter bestimmten Bedingungen) nur der halbe Steuersatz fällig, bestimmte Gebrauchshunde (z.B. Blindenhunde) sind gar gänzlich von der Steuer befreit. Halbiert wird die Steuer (für e i n en Hund) auch aus sozialen Gründen bei Empfängern von Transferleistungen. Und da sei eben nicht nur immer an Problemgruppen zu denken, sondern z.B. auch an die ältere Frau mit Grundsicherung. Knapp 7000 Hunde in der Stadt, im Gros ja wohl Einzeltiere - der Kämmerer darf sich über rund 150 000 Euro an Mehreinnahmen gegenüber dem Vorjahr freuen.

Helga Pillar


Kommentare
27.01.2011
10:55
Für Hundebesitzer in Bottrop wird es teurer
von Peppi2008 | #79

Die Hundesteuer ist eine sogenannte Luxussteuer. Sie wurde eingeführt im Jahr 1810. Damals wurden übrigens auch Klaviere, Dienstboten, Enten und Pferdeschlitten mit solch einer Luxussteuer belegt.
Diese Steuern – mit Ausnahme der Hundesteuer – wurden indessen längst abgeschafft.

Wie erklärt sich das? Kein anderes Tier wird besteuert, keine Schlange, kein Gepard, kein Pferd, keine Katze. Wie sieht es aus mit der Gleichbehandlung, die laut Grundgesetz besteht?

Hunde sind mittlerweile Familienmitglieder und mitnichten ein Luxus. Die Medizin hat längst den Wert von Hunden bei der Genesung von Kranken erkannt.

Ein Hund als Luxusgegenstand? Ein Obdachloser mit einem Hund leistet sich also einen Luxus und keinen Weggefährten? Oft sind die Hunde das Letzte, was Obdachlose noch haben.

Das Grundgesetzt nennt Tiere „Mitgeschöpfe“ – wieso wird dann eine Sachsteuer erhoben?

Moralisch gesehen ist die Hundesteuer ebenfalls schlecht! Hundehalter denken meist, sie brauchen die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht wegzunehmen, schließlich zahlt man ja dafür!

Alles in allem zahlen die fast 6 Millionen deutschen Hundehalter jährlich circa 250 Millionen Euro Hundesteuer – damit lässt sich gut wirtschaften, denn die Hundesteuer ist nicht zweckgebunden. Es werden davon nicht etwa Kotbeutelautomaten aufgestellt oder Freilaufflächen eingerichtet – nein, Zweck der erneuten Erhöhung ist es, die Hundepopulation einzudämmen. Dieser Ansatz ist komplett unsinnig, sollte dort doch eher der Gesetzgeber dafür sorgen, dass Züchter nicht sinnlos vermehren und Hunde aus allen Staaten „eingeflogen“ werden können.

15.01.2011
15:58
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15.01.2011
15:55
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15.01.2011
15:52
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15.01.2011
15:45
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15.01.2011
15:42
Für den Kämmerer sind sie schon Nutztiere
von hausmeisterkrause | #74

Hy Kevin?,
Deine Meckerei ist einfach nur Ekelhaft,Du solltest sachlich bleiben!

15.01.2011
14:01
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Name von Moderation entfernt | #73

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15.01.2011
13:59
Für den Kämmerer sind sie schon Nutztiere
von Kevin | #72

Ja Richtig so und auch das ist eigendlich nicht VIEL zu wenig ! diese ****** Köter verschmutzen unser Straßen und wer macht das Sauber ? KEINER das geht einfach nicht ! Ständig muss man aufpassen wo man hintritt um nicht gleich schon wieder in der ******* zu stehen. Und dann noch ständig dieses gebelle und rumgerenne in ÖFFENDLICHEN Parks einfach nur Ekelhaft !


Hunde gehören VERBOTEN !!!!!!

14.01.2011
18:16
Für Hundebesitzer in Bottrop wird es teurer
von Harry62 | #71

Vielen älteren Menschen versüßt der Hund die gebliebene Einsamkeit. Wenn diese alten Menschen nur über eine geringe Rente verfügen könnte es dazu führen das sie sich das letzte bißchen Geselligkeit und Liebe nicht mehr leisten können. Ich plädiere für eine einkommensabhängige Hundesteuer.

14.01.2011
11:00
Für den Kämmerer sind sie schon Nutztiere
von deutschlandschafftsichab | #70

Die Augen der Hunde
Die Augenwinkel müssen täglich darauf kontrolliert werden, ob sich in ihnen irgendwelche Rückstände gesammelt haben. Diese werden mit einem sauberen Taschentuch entfernt, sonst können sich Entzündungen einstellen. Die Augen dürfen nicht dauerhaft gerötet sein. Eine sehr leichte Bindehautentzündung kann auf Zugluft z. B. beim Autofahren zurückgehen und tags drauf von alleine wieder verschwunden sein. Ist sie noch vorhanden, muss der Tierarzt um Hilfe gebeten werden. Bindehautentzündungen können auch durch den mitunter als gewaltfreie Negativ-Einwirkung propagierten Einsatz der Wasserpistole oder Sprühflasche ausgelöst werden.
Die Nickhaut, das dritte Lied, ist bei Gladess Auge gut zu sehen.

Getrübte Linsen sind bei alten Hunden keine Seltenheit. Meine alte Gladess hat in den letzten elf Jahren vor der Aufnahme des hier gezeigten Bildes Hochgebirgstouren und Urlaub unter subtropischer Sommersonne erlebt, immer verbunden mit starker UV-Licht-Belastung. Diese fördert das Trüben der Linsen. Im übrigen ist die Linsentrübung wie viele andere Krankheiten Veranlagung. Tritt die Linsentrübung bereits beim jungen Hund auf, kann er in der Tierklinik Kunststofflinsen eingesetzt bekommen. Obwohl es die Linsen meiner elfjährigen Gladess dem Tierarzt unmöglich machten, bis auf die Netzhaut hindurchzuleuchten, erfüllten sie ihre Aufgaben noch so wie immer und bei ausreichender Beleuchtung schien ihr das Sehen bis zum Schluss nach fast 16 Jahren keine Probleme zu bereiten. Eine weit einschneidendere Altersschwäche stellte sich bei ihr mit 12 Jahren ein, als sie taub wurde. Dadurch gewannen ihre trüben Augen für uns extrem an Bedeutung. Da sie sich durch Handzeichen sehr gut lenken ließ, erwuchs aus dieser Alterstaubheit kein wirkliches Problem und sie behielt die gewohnte Freiheit. Darüberhinaus war sie kerngesund und fit

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