Freunde und sogar Fremde unterstützen die Familie

Die Registrierungsaktion, die mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei und dem Verein DJK Adler Union Essen Frintrop organisiert wird, hat maßgeblich eine befreundete Familie aus Essen für Ava angestoßen. Um einen geeigneten Stammzellspender zu finden, hatte Daniel Tschirner zuvor auch schon die Facebook-Seite „Hilfe für Ava“ ins Leben gerufen. Für die Registrierungsaktion, die auch eine Chance für andere Patienten darstellt, holte er seinen Vater ins Boot, der in der Adler-Vorstandsarbeit aktiv ist. „Meine Mutter hat auch schon selbst Knochenmark gespendet“, erzählt Tschirner. Für die potenziellen Spender wird es am 22. Februar erst einmal nur darum gehen, fünf Milliliter Blut abzugeben.

Die Rückmeldungen, die Tschirner und Avas Familie erhalten, sind „richtig überwältigend“. „Es gibt sehr viele freiwillige Helfer“, so Tschirner. Wie etwa Team und Eltern von Avas und Noahs ev. Kindergarten im Fuhlenbrock: Sie sorgen nicht nur für Kuchen, Basteln oder Kinderschminken am Aktionstag. Sie spenden etwa auch den Erlös der Zirkusvorstellung, die Kinder am Freitag gaben, um die Typisierungen finanziell zu unterstützen. Zur Mithilfe gemeldet hat sich auch der Star Wars Kostüm-Verein „501st German Garrison“. Die Johanniter werden am Tag der Registrierung mit einem Krankenwagen vor Ort sein und helfen bei der Organisation einer Tombola. Tschirner: „Diese Erfahrung ist schön: so viel Hilfe von außen zu bekommen.“