FDP fordert gemeinsames Handeln gegen Kriminalität in City

Nach Auffassung der FDP ist der Berliner Platz ein Bereich in der City, wo viele Bürger sich unwohl fühlen.
Nach Auffassung der FDP ist der Berliner Platz ein Bereich in der City, wo viele Bürger sich unwohl fühlen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach Ansicht der Partei häuft sich die Zahl der Überfälle auf Jugendliche. Sie fordert runden Tisch mit Stadt, Polizei, Einzelhandel und Gastronomie.

Bottrop.. Die FDP greift das Thema Sicherheit auf und verlangt ein „entschlossenes Vorgehen aller Akteure“.

Die Liberalen fordern die Einrichtung eines runden Tisches unter Beteiligung von Verwaltung, Polizei, Einzelhandel und Gastronomie, um „kurzfristig und konsequent“ gemeinsam gegen die Kriminalität im Innenstadtbereich vorzugehen.

„Es kann nicht sein, dass man sich fragen muss, ob man abends noch alleine durch die Stadt laufen kann beziehungsweise seine Kinder alleine in die Stadt lassen soll“, meint Andreas Bucksteeg, Kreisvorsitzender der Bottroper Liberalen. Selbst tagsüber würden Jugendliche beraubt.

Auf dem Berliner Platz fühlten sich Bürger angesichts der dortigen Zustände zunehmend unwohl. Dies sei eine Erkenntnis aus Beobachtungen der Liberalen und Gesprächen mit Bürgern.

„Wofür ist der kommunale Ordnungsdienst unterwegs"

Es sei für die Freien Demokraten nicht hinnehmbar, wenn Kenner der Drogenszene die Bottroper Innenstadt als einen Hauptumschlagsplatz in der Gegend bezeichneten. Wie die FDP mitteilt, habe dazu eine Polizistin gesagt, dass man dies so in anderen Städten nicht zulassen würde. „Es stellt sich die Frage, wann, wo und wofür Polizei und kommunaler Ordnungsdienst in Bottrop unterwegs sind“, sagt FDP-Ratsherr Oliver Mies. Notfalls müsse man auch über eine personelle Verstärkung reden, um die öffentliche Sicherheit herzustellen.

Sollte sich der negative Eindruck verstärken, litten darunter Einzelhandel und Gastronomie mit Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.