Fans in Bottrop empfangen die Läufer mit ganz viel Jubel

Super Stimmung entlang der Strecke auch in Bottrop.
Super Stimmung entlang der Strecke auch in Bottrop.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Zuschauer waren schon am frühen Morgen auf den Beinen. Mit leichter Verspätung lief der spätere Sieger als einer der ersten durch Bottrop.

Bottrop.. Der dritte Vivawest-Marathon führte am Sonntag auch durch Bottrop: Neben Stationen in Essen, Gladbeck und Gelsenkirchen, führten rund zehn der insgesamt 42 Kilometer langen Strecke auch durch das hiesige Stadtgebiet. An zwei Fanpoints, am Speckenbruch/Ecke Welheimer Mark und an der Ruhrölstraße, nutzten dabei zahlreiche Sportinteressierte, Fans und Anwohner die Gelegenheit, das bunte Geschehen direkt vor Ort zu verfolgen.

Auch wenn die Siedlung am Speckenbruch schon viel früher auf den Beinen war, gegen 11 Uhr kochte die Stimmung dort das erste Mal so richtig hoch: Begleitet von einigen Fahrrädern und einer kleinen Polizeieskorte traf mit nur ganz leichter Verspätung der erste Läufer und spätere Marathon-Sieger, Matthias Graute, am Fanpoint ein.

Er und die ihm folgenden Athleten wurden gebührend empfangen: Nicht nur Getränke und kleine Snacks streckten die zahlreichen Helfer am Streckenrand den Teilnehmern entgegen, sie unterstützten sie auch mit Anfeuerungsrufen, Trommeln und Trillerpfeifen.

Viele Anwohner wollten sich das ungewohnte Treiben direkt vor ihrer Haustüre nicht entgehen lassen und lagen entweder im Fenster oder kamen direkt an die Strecke: „Wir freuen uns, so ein Ereignis hier vor unserer Haustüre zu haben,“ erklärte etwa Andreas Morisse, einer der unmittelbaren Anwohner des Fanpoints an der Welheimer Mark.

Die zahlreichen Einschränkungen und Parkverbote, die im Vorfeld der Veranstaltung ausgesprochen wurden, störten die Anwohner nicht: „Es wurde im Vorfeld alles gut geplant und die Anwohner wurden von der Stadt und den Veranstaltern auch entsprechend informiert“, zeigte sich der Nachbar zufrieden. Doch nicht nur bei den Zuschauern, vor allem auch bei den Aktiven kam der Lauf richtig gut an: Insgesamt 7.841 Läufer gingen beim Marathon und den verschiedenen Staffeln an den Start.

Lob für die gute Organisation

Einer davon war Michael Jännike: „Der Marathon ist wirklich sehr gut organisiert. Und das, obwohl mehrere Städte an Planung und Durchführung beteiligt sind“, schwärmte er: „Ich bin schon in mehreren großen Städten wie Hamburg und Berlin bei Marathonveranstaltungen mitgelaufen. Dieser Lauf kann da definitiv mithalten.“ Der Freizeitläufer hatte seinen Startplatz in der Staffel von Lauf-Ass Jan Fitschen zuvor in einem Preisausschreiben gewonnen. Gemeinsam mit der Langstreckenläuferin Sonja Oberem bildete Fitschen das prominente Spitzenduo der Veranstaltung.