Facebook macht’s möglich - Nacht auf Streife mit der Polizei

Wieland Schröder (v.) und Philip Timmermeister sind unterwegs, posten die Nachtschicht auf Facebook.
Wieland Schröder (v.) und Philip Timmermeister sind unterwegs, posten die Nachtschicht auf Facebook.
Foto: Polizei
Was wir bereits wissen
Beamte sind Freitag zusätzlich im Einsatz, wollen mit Posts einen Eindruck der Polizeiarbeit vermitteln. Unterwegs auch in Bottrop und Gladbeck.

Bottrop / Gladbeck..  Eine Nacht mit der Polizei auf Streife – virtuell ist das am Freitagabend möglich.

Bei Facebook können interessierte Bürger eine typische Nachtschicht mit erleben. Kommissar Wieland Schröder und Hauptkommissar Philipp Timmermeister sind ab 18 Uhr bis 2 Uhr zusätzlich zu ihren Kollegen auf den Straßen im Gebiet des Präsidiums unterwegs – und posten von dort aus Fotos, Fakten und Details interessanter Einsätze.

„Wir wollen ein authentisches Bild der Polizeiarbeit vermitteln“, sagt Schröder, der wie sein Kollege in der Pressestelle des Präsidiums Recklinghausen arbeitet.

Von unterwegs bearbeiten die beiden beispielsweise Fotos und posten sie dann auf der Facebook-Seite des Präsidiums. „Selbstverständlich werden Personen oder Kennzeichen unkenntlich gemacht“, so Schröder. Die beiden von der Pressestelle werden von der Leiststelle über die Einsätze informiert.

Aus allen Städten soll etwas gepostet werden

Und sie haben sich vorgenommen, möglichst alle Bereiche das Präsidiums abzudecken. Das umfasst immerhin elf Städte. Im Polizeialltag ist es aber natürlich nicht so, dass Kräfte aus Castrop nach Bottrop fahren oder umgekehrt.

So werden Einsätze in Bottrop oder Gladbeck im Normalfall von der Bottroper Wache abgedeckt. Von Recklinghausen aus fahren die Polizisten zusätzlich noch nach Herten. Aber es gehe eben darum, den Facebook-Fans, die ja aus allen Städten kommen, etwas aus ihrer Stadt zu zeigen, so Schröder.

Vorreiter bei dieser Aktion war die Polizei Hagen, aber auch Essen und Oberhausen hätten auf so eine „Facebook-Streife“ viel positive Resonanz erfahren,

Wer die Einsätze im sozialen Netzwerke verfolgen will, muss auf der Seite der Polizei NRW Recklinghausen „gefällt mir“ klicken.