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Es passt noch nicht alles zueinander

15.01.2012 | 16:36 Uhr
Es passt noch nicht alles zueinander

Bottrop. Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht und ihre Straßen so beschildert, wie es die neue Umweltzone seit Anfang Januar braucht. Der Landesbetrieb Straßen NRW hingegen hinkt hinterher. Ihm fehlen nicht nur eventuell neu benötigte Schilder - ihm fehlt auch das Personal, schon mal überflüssige Schilder abzumontieren, so Pressesprecher Bernd Löchter.

Das städtische Tiefbauamt hat nach Vorgaben des Straßenverkehrsamtes (das auch dem Landesbetrieb die Straßen-Liste für die notwendigen Änderungen zugestellt hat) die Umweltzonenbeschilderung auf den städtischen Straßen den aktuellen Stand gebracht. Es konnten - wie berichtet - mehr Schilder abgebaut als neu aufgestellt werden: 49 Schilder wurden neu installiert, 136 verschwanden. Denn wo Umweltzonen von Städten - jetzt - ineinander übergehen, muss auch an den Stadtgrenzen kein neues Schild aufgestellt werden. Zone ist Zone.

Wo es jetzt noch an der neuen Auszeichnung fehlt, sind die Straßen, die der Landesbetrieb StraßenNRW in seiner Hoheit hat. Zum Beispiel die L 631, die sich mit wechselnden Namen als Essener Straße, Freiherr- vom-Stein, Friedrich-Ebert-, Hans-Sachs, Kirchhellener Straße usw. durchs Stadtgebiet zieht.

Auch an der B 224 fehlt die neue Beschilderung. Diese Straße war ja bislang Grenze der Bottroper Umweltzone. Jetzt „entlässt“ sie aber auch Autos zur östlichen Seite. Und das muss in der Beschilderung zum Ausdruck kommen.

Eine andere Beschilderung müsste StraßenNRW z.B. auch dem Autobahnabfahrtsbereich der A 42 verpassen. Und dabei nicht einmal neue Schilder anbringen, sondern nur alte entfernen.

Kommt man z.B. von der A42 aus Richtung Essen, empfängt einen noch oben auf der Autobahn ein Umweltzonenschild, das den Hinweis Bottrop trägt, weil der an Bottrop grenzende Abschnitt Essens noch keine Umweltzone war. In der Abfahrt steht dann ein weiteres Umweltzonenschild mit einem - zusätzlichen - Schild mit einem Pfeil nach rechts. Bis zum Jahresende 2011 war das auch richtig, denn nur wenn man in Richtung Stadtmitte fuhr, kam man in eine Umweltzone - nach links, Richtung Ebel, nicht. Der Bereich lag außerhalb der Zone.

Jetzt aber ist die Umweltzone größer und reicht über Ebel hinaus bis zur Stadtgrenze Essen, wo sie dann aber gleich über geht in die Essener Umweltzone.

Also müsste in der A42-Abfahrt eigentlich nur das Schild mit dem Pfeil abmontiert werden. Und wenn der Landesbetrieb dann schon einmal dabei wäre, könnte er auch gleich unten auf „seiner“ Essener Straße in Höhe Plankenschemm das „Umweltzone Ende“-Schild mitnehmen, denn seit 1. Januar endet die Umweltzone dort eben nicht mehr.

„Wir haben ein Gesamtkonzept und werden nicht doppelt antreten: zum Schilder-Aufstelle und Schilder-Abmontieren. Das machen wir in einem Arbeitsgang, wenn die neuen Schilder da sind“, sagt Bernd Löchter, Pressesprecher des Landesbetriebes. Und das kann noch einige Wochen dauern.

Helga Pillar

Kommentare
15.01.2012
17:15
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von onkeltom04 | #1

hoffentlich kann man die schilder da noch nutzen wo sie neugebraucht werden.
und nicht sofort in die entsorgung, (erneuerbare energie) und kosten...
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