„Entwarnung“ nach Messung am Alpincenter in Bottrop
30.09.2011 | 17:55 Uhr 2011-09-30T17:55:00+0200Bottrop.Nach den jüngsten Messungen am Alpincenter in Bottrop gibt die Stadtverwaltung „Entwarnung“. Die betroffenen Stützen sind mit 2,5 Tonnen schweren Betonplatten stabilisiert worden. Damit konnte eine weitere Verschiebung gestoppt werden.
Die vom Alpincenter getroffenen Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung der Hallenkonstruktion haben ihre Wirkung nicht verfehlt, teilt die Stadtverwaltung mit. Die jüngsten Messungen an der Halle vom 26. September „ geben Entwarnung“.
Stützen mit Beton und Wassertanks stabilisiert
Im letzten Planungsausschuss hatten die Betreiber angekündigt, die betroffenen Stützen mit jeweils 2,5 Tonnen schweren Betonplatten und Wassertanks zu stabilisieren. Diese Ballastkörper wurden auf die vorhandenen Fundamente in den vergangenen Tagen an elf Stellen angebracht.
Ziel war, den kritischen Wert der horizontalen Stützenkopfverschiebung, die durch die Schiefstellung der bergseitigen Stützen hervorgerufen wird, auch bis zu 25 cm tolerieren zu können. Die Arbeiten wurden vom Prüfingenieur für Standsicherheit überwacht und sind beendet. Die nun vorliegenden neuen Messergebnisse zeigten, so die Stadt, dass die horizontalen Verschiebungen durch die Ballastierung gestoppt werden konnten. Aber der Betreiber steht weiterhin in der Pflicht, alle sechs Wochen neue Messungen vornehmen zu lassen.
15:14
Hinterher kann sich keiner mehr an seine Entscheidungen erinnern. Aber es gibt ja eh nur Bewährungsstrafen für fahrlässige Tötung. Hauptsache ist, das die Kasse stimmt.
Viel Spass in der Skihalle.
01:09
... spätestens wenn Feuerwehr und Krankenwagen zur Halde eilen und der Notfall da ist, dann will es wieder keiner gewusst haben, was passieren könnte!
18:47
Tja, da warten wir erst einmal den Winter ab. Insbesondere größere Nassschneemengen - wie in den letzten 3 Jahren vorhanden - erhöhen den Druck, welcher durch die diesjährige Installierung einer gewaltigen Fotovoltaikanlage noch verstärkt wird, immens.
Ich muss mich wirklich fragen, warum und weshalb bzw. wieso die Stadtverwaltung in einer derartig uneinschätzbaren Situation es für nötig erachtet, diesen Betrieb trotz gravierender, statischer Mängel am Laufen zu lassen!? Unfassbar, aber auch unverantwortlich............