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"Earth Hour" - am Samstag geht das Licht aus für Klimaschutz

19.03.2016 | 13:00 Uhr
"Earth Hour" - am Samstag geht das Licht aus für Klimaschutz
Die Emschergenossenschaft geht noch weiter – sie schaltet die Beleuchtung der Kläranlage das ganze Wochenende über ab.Foto: Emschergenossenschaft

Bottrop.   Der WWF ruft zur Teilnahme an der „Earth hour“ auf. Eine Stunde lang soll das Licht am Samstag ausgehen, in Deutschland in mehr als 230 Städten.

Es ist nicht mehr als eine symbolische Aktion: Eine Stunde lang sollen die Menschen am Samstagabend das Licht löschen. Diese „Earth Hour“, sprich die Stunde für die Erde, geht zurück auf den WWF. Die Umweltschützer wollen so das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz schärfen und deutlich machen, dass es auf den Beitrag eines jeden Einzelnen ankommt.

Um 20.30 Uhr gehen deshalb in vielen Städten der Welt die Lichter aus. Auch Bottrop beteiligt sich an der Aktion. So macht unter anderem die Emschergenossenschaft mit. Sie beteiligt sich mit gleich vier Anlagen: Die Kläranlage sowie drei Pumpwerke in der Stadt bleiben am Wochenende dunkel – jedoch nicht nur eine Stunde lang, sondern das ganze Wochenende. So mache man in Bottrop aus der „Earth Hour“ gleich ein ganzes „Earth Weekend“, also ein Wochenende für die Erde.

Im einzelnen schaltet die Emschergenossenschaft nicht nur die Beleuchtung der Faulbehälter der Emscher-Kläranlage aus, sondern auch die Illuminationen der Pumpwerke Boye, Piepenbrocksbach und Welheimer Mark.

Die Stadt beteiligt sich ebenfalls an der Aktion. Auch sie wird am Samstagabend für eine Stunde lang die Beleuchtung einiger Wahrzeichen und Kunstwerke abschalten. So wird unter anderem das Rote Pferd für eine Stunde nicht angestrahlt, ebenso die drei „Lichtfossile“ zwischen Hauptbahnhof und A42, der Lichtbogen am ZOB sowie der Gesundheitspark Quellenbusch werden ab 20.30 Uhr dunkel - für eine Stunde.

Regionalverband Ruhr beteiligt sich auch

Mit im Boot ist auch der Regionalverband Ruhr (RVR). Er schaltet die Beleuchtung am Tetraeder ab. So wird auch dieses Wahrzeichen des Ruhrgebiets für eine Stunde dunkel sein.

Zum inzwischen zehnten Mal findet die „Earth Hour“ statt. Die erste fand 2007 statt, seither hat sich die Aktion über die ganze Welt verbreitet. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten liegen am Samstag für eine Stunde in der Dunkelheit – von der Chinesischen Mauer über Big Ben in London bis hin zum Brandenburger Tor.

In Deutschland beteiligen sich – Stand Mittwoch – 233 Städte an der „Earth hour“. Hinzu kommen Unternehmen, die in der Zeit das Licht in ihren Zentralen löschen, aber auch Privatleute, die zu Hause das Licht ausknipsen. Der WWF spricht von „Millionen Menschen weltweit“, die sich beteiligen werden. „Gemeinsam werden sie ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen und damit deutlich machen, dass es für einen erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz auf den Beitrag jedes Einzelnen ankommt“, heißt es in der Ankündigung.

Kommentare
20.03.2016
02:19
Aktion != Aktionismus
von DrWimmer | #2

Aktionismus würde es wohl eher treffen... Dennoch Glückwunsch zur gelungenen Eigenwerbung an den WWF. Die ist wohl auch Hauptzweck dieser "Aktion" und...
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"Earth Hour" - am Samstag geht das Licht aus für Klimaschutz
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http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/earth-hour-am-samstag-geht-das-licht-aus-fuer-klimaschutz-id11658533.html
2016-03-19 13:00
Bottrop