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Stadtpolitik

DKP sieht beim Alpincenter „nichts im Lot“

21.09.2011 | 14:51 Uhr
DKP sieht beim Alpincenter „nichts im Lot“
Skifahrer im Alpincenter. Foto, Archiv: Bernd Lauter / WAZ FotoPool

Bottrop. Die Ratsfraktion der DKP reagiert auf den Artikel „Halle schief, aber Fundamente im Lot“ vom vergangen Dienstag und sagt: „Nichts ist im Lot.“

Fraktionschef Michael Gerber: „Die horizontale Verschiebung der Stützen von bis zu 19,7 cm resultiert nicht aus einer Schiefstellung der Fundamente, sondern der Stützen selber. Damit ergibt die geplante Ballastierung von Fundamenten nicht die erhoffte zusätzliche statische Sicherheit, die die Toleranz für eine horizontale Verschiebung von 20 auf 25 cm erhöht.“

Kontrollpflicht

Die statischen Gutachten von Alpincenter und Stadt berücksichtigten diese neue Situation nicht. Sie beruhten auf falschen Annahmen und seien ungeeignet für den Nachweis einer weiteren statischen Sicherheit des Alpincenter.

Gerber: „Der weitere Betrieb ist ohne neue statische Berechnungen, die die tatsächliche Schiefstellung des Alpincenter berücksichtigen, nicht zu verantworten.“ Eine mögliche Schließung bedeute zweifelsohne einen Imageschaden für die Stadt und gefährde die rund 80 Arbeitsplätze im Alpincenter. Ein Einsturz unter einer Schneelast mit möglichen Personenschäden wäre jedoch eine Katastrophe und nicht zu verantworten. „Die Stadt ist jetzt noch mehr in ihrer Aufsichts- und Kontrollpflicht gefordert.“

fri

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Kommentare
21.09.2011
16:21
DKP sieht beim Alpincenter „nichts im Lot“
von stesocom | #1

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär` .......

Wenn die DKP Fraktion im Bottroper Rat nichts im Lot sieht und verantwortlich handeln will, dann sollte auch dieser Partei bewusst sein, dass es bei einem eventuellem Einsturz nicht gegen das Betreiberunternehmen, sondern gegen die Stadt Bottrop und deren Erfüllungsgehilfen zu nichtabsehbaren, gravierenden Regressansprüchen und strafrechtlich relevanten Sanktionen kommen wird.

Die DKP wäre genauso wie die anderen Ratsparteien in der Pflicht, sofort den Laden zu schließen bzw. schließen zu lassen!!!

Nicht nur um die dann auftretenden Kosten für die Stadtkasse abzufedern, sondern insbesondere um die körperliche Unversehrtheit der dort inne sporttreibenden Menschen zu gewährleisten!!!!

Niemand soll hinterher sagen können, er hätte von den baulichen Mängeln rein gar nichts gewusst, gell.........

Stefan Soppe

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