Die Welt blickt nach Bottrop

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gratulierte Oberbürgermeister Bernd Tischler 2010 dazu, dass Bottrop zur Innovation-City-Modellstadt gekürt wurde.
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gratulierte Oberbürgermeister Bernd Tischler 2010 dazu, dass Bottrop zur Innovation-City-Modellstadt gekürt wurde.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Bottrop ist als Innovation City Thema beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz). Das freut nicht zuletzt den Oberbürgermeister der Modellstadt, Bernd Tischler: „Das adelt uns.“

Bottrop..  Rund 2500 Teilnehmer aus aller Welt diskutieren derzeit beim 45. Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) über aktuelle Themen – und Bottrop spielt eine Rolle dabei. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft will am Donnerstag in Davos beim Forum „Zukunft der urbanen Entwicklung“ das Klimaschutzprojekt Innovation City vorstellen. Und das freut nicht zuletzt den Oberbürgermeister der Modellstadt, Bernd Tischler. „Das ist eine tolle Nachricht“, sagt er, „das adelt uns“. Und sei eine schöne Anerkennung der Arbeit, die vor Ort geleistet werde.

Dass Bottrop mit seinem Klimaschutzprojekt auf einem derartigen Podium erwähnt werde, sei auch unter Image-Gesichtspunkten „unglaublich viel wert“, meint Tischler. Er selbst fahre nicht nach Davos, sei aber auch unterwegs, um einen Vortrag über Innovation City vor Fachkollegen zu halten.

Der OB unterstreicht, dass Bottrop auf nationaler Ebene schon sehr bekannt sei, was Energieeffizienz und den klimagerechter Umbau einer bestehenden Stadt angehe. Mit Kraft geht’s deutlich aufs internationale Parkett. „Ob sich daraus unmittelbar etwas ergibt, weiß man nicht“, so Tischler. Nicht ausgeschlossen sei, dass Leute neugierig gemacht würden. Vielleicht seien auch welche dabei, die ein Unternehmen gründen wollten und bei der Standortsuche dann nach Bottrop guckten. Tischler verweist auf das deutsch-amerikanische Joint Venture Musco Ferrostaal (Licht), das sich bereits hier niedergelassen hat. „So ein Unternehmen kommt nur, weil wir eine besondere Art des Umgangs mit dem Thema Energie und Energieeffizienz haben.“

Der OB freut sich: „Es strahlt aus. Und das ist das, was wir uns vorgestellt haben.“