Die Stadt positiv präsentieren

Die Verabredungen zwischen Greeter und Touristen laufen über das Internet. Per Email werden Zeitpunkt und Wünsche mitgeteilt. Der Verein sucht dann den passenden Greeter und gibt dessen Email-Adresse weiter. Alles weitere läuft dann im direkten Kontakt bis hin zur konkreten Verabredung, die so aussehen könnte: Treffen am Rathaus, Erkennungszeichen WAZ unter dem linken Arm.

Im Ernst: Touristen und Greeter werden einander vermutlich kinderleicht erkennen und: „Ich rechne nicht damit, dass wir von Anfragen überrannt werden“, meint denn auch Antje Herbst. „Aber selbst wenn es nur ein bis zwei sind im Jahr, ist das doch eine Möglichkeit, Bottrop positiv zu präsentieren. Es gibt hier doch Dinge, die wir nicht verstecken müssen“, gibt sich Antje Herbst optimistisch.

Die Führungen werden, wie schon erwähnt, kostenlos sein. Die Teilnehmer haben aber am Ende die Möglichkeit, zu spenden. Das Geld kommt dann der örtlichen Greeter-Gruppe zugute und hilft, deren Kosten zu decken.

Wer Lust hat, mit Antje Herbst in Bottrop eine Greeter-Gruppe zu gründen, sollte sich mit ihr in Verbindung setzen. Gerne hätte die Bottroperin beispielsweise auch junge Leute mit dabei, die Reisenden ihre Schule zeigen und vom deutschen Schulsystem erzählen oder zeigen, was die Stadt so für die Jugend zu bieten hat.