Das aktuelle Wetter Bottrop 12°C
Jusos

Die Jusos schicken Gorillas auf die Straße

16.02.2011 | 19:29 Uhr
Die Jusos schicken Gorillas auf die Straße
/ WAZ FotoPool

Bottrop. Die Jusos machen sich zum Affen. Das ist ihnen eine Kampagne zur Werbung neuer Mitglieder wert, versichern Vorsitzender Pascal Kaminski, Dennis Hafner und Mathias Buschfeld.

Sie werden die Last der schweren Gorilla-Kostüme nicht allein tragen müssen. Auf 160 Mitglieder ist die Zahl der Jusos in den letzten zwei Jahren angestiegen.

Neugier wecken

Aus ihren Reihen rekrutieren sich die Kostümträger, die für acht Einsätze bis 27. März gebraucht werden: Als Blickfang auf dem ZOB und in der City, auf dem Wochenmarkt und vor dem Südringcenter. Sie verkörpern das Sprichwort “Nichts sehen, nichts hören und nichts sagen“, gemünzt auf Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber Gesellschaft und Politik. Eine Haltung, mit der sich die Jugendorganisation der SPD nicht identifiziert. Ihre Mitglieder wollen Neugier wecken und engagierte Jugendliche ansprechen, die sich für Mitwirkungsmöglichkeiten auf unterschiedlichen politischen Ebenen interessieren. Informationen aus erster Hand erhalten sie beim Juso-PolitiCafe am Sonntag, 27. März, ab 17 Uhr im Jugendraum der IGBCE-Jugend am Standort Schützenstraße 11 (gegenüber der Sparkasse). Peter Schuster (SPD-Landesvorstand), Meike Schöps (Stadtrat), Andreas Todt (Ortsvereinsvorsitzender Eigen), Sonja Voßbeck (Jusos) und Sascha Schümer (Bezirksvertretung Mitte) geben Auskunft über ihre Motivation, ihren Weg in die Politik und ihre Arbeit. Die Ergebnisse ihrer Gespräche, Kritik und Vorschläge sollen auf Plakaten notiert werden, die beim Polit-Café als Tischdecken - und später in der Partei als Diskussionsgrundlage dienen.

Politik ist für die wenigsten Jugendlichen ein spannendes Thema, weiß der 21-jährige Student Matthias Buschfeld. Aber mit dieser Feststellung wollen sich die Jusos nicht abfinden. Das Potenzial an Unzufriedenheit sei vorhanden, meinen die jungen Politiker mit Blick auf den Stuttgarter Bahnhof oder die Castoren: keine schlechte Motivation für Engagement.

Marie-Luise Schmand

Facebook
 
Kommentare
19.02.2011
16:29
Die Jusos schicken Gorillas auf die Straße
von diePARTEIBottrop | #4

Darum ist sowas mit der PARTEI auch nicht zu machen!
Wir sind eine seriöse Partei, die Politik absolut ernst nimmt! Versprochen!

17.02.2011
21:04
Die Jusos schicken Gorillas auf die Straße
von Schneewutz | #3

Ich finde es gut, wenn junge Menschen sich für Politik interessieren und engagieren!
Selbst wenn man sich dafür zum Affen machen muss...

17.02.2011
18:45
Die Jusos schicken Gorillas auf die Straße
von fields | #2

Lächerlich. Politik sollte ernster genommen werden. Der Wähler macht sich sein Bild.

17.02.2011
08:41
Die Jusos schicken Gorillas auf die Straße
von stesocom | #1

Irgendwie passend. Die gesamte Partei hat sich bereits zum Affen gemacht.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/4291050/create

Aktuelle Fotos und Videos
Bandido niedergeschossen
Bildgalerie
Ermittlungen
Fass Weitwurf
Bildgalerie
Brauchtum
Schützenfest BSV Eigen
Bildgalerie
Vogelschießen
Aus dem Ressort
Bottroper Bandido starb durch Schuss in den Oberkörper
Mordkommission
Bei dem 49-jährigen Bottroper, der am Dienstagmorgen erschossen neben seinem Motorrad gefunden wurde, handelt es sich um ein Mitglied der Bandidos. Wie die Obduktion am Nachmittag ergab, starb er durch einen Schuss in den Oberkörper. Es werde in alle Richtungen ermittelt, so die Staatsanwaltschaft.
Foto 12 Kommentare 12
Bergarena auf Halde Haniel ist ein starker Publikumsmagnet
Open-Air
Die Bergarena auf der Halde Haniel beweist sich als ein sehr starker Publikumsmagnet, auch als internationale Bühne. So ist das Konzert der japanischen Experimental-Rockmusiker „Boredoms“ in dem Amphitheater gut drei Monate vor der Eröffnung der Ruhrtriennale so gut wie ausverkauft.
Foto Video