Die Bottroper Kneipennacht
15.11.2009 | 16:49 Uhr 2009-11-15T04:49+0100Bottrop. Acht Kneipen haben zum zweiten Mal zu einem gemütlichen Abend bei Bier und Livemusik eingeladen. Und der Andrang war enorm.
Pünktlich um 20 Uhr eröffnet „Alexx Marrone" in den Alten Stuben mit Cyndi Laupers „Time after Time" die Show und begeistert mit seiner rauchigen Stimme von der ersten Note an.
Etwas ruhiger läuft der Abend im Brauhaus Bottich an. Während „Beggars Banquet" die Bühne betreten, sitzen viele Gäste noch an den Tischen und essen eine Kleinigkeit. Schnell wird klar: Die Musiker sind nicht angereist, um dezente Fahrstuhlmusik zu servieren. Stattdessen fordert der Frontmann der Band gleich dazu auf, mitzumachen. „Hey everybody, let´s have some fun!”, brüllt er ins Mikro, und das noch überschaubare Publikum folgt ihm aufs Wort.
„Als Musiker muss man die Leute auch mitreißen können", findet Bernie Schulz und freut sich darüber, auch mal wieder Live-Musik in Bottrop hören zu können.
Ein Heimspiel haben derweil „Three and One" im König City. Die Bottroper hatten keine Lust mehr, „immer nur im Proberaum zu hocken"- sie und wollen zeigen, was sie können. Das ist vor allem erdiger Gitarrensound á la Chuck Berry und Co., den die Menge genießt, während die ersten Schnäpse die Runde machen.
Ähnlich laut, dafür ein bisschen voller ist es im Kneipennacht-Debütanten Schäfers, wo vor allem junge Besucher bis draußen Schlange stehen, um das Singer/Songwriter-Duo „Roundabouts" zu sehen. Die beiden Musiker treten nicht zum ersten mal hier auf, so dass einige der Gäste sich bewusst für diese Location entscheiden, um dem kraftvollen und progressiven Sound der beiden zu lauschen.
Währenddessen bringt das „Mac Martin Duo" die Gäste der Eckkneipe „Zum Pütt" in die richtige Stimmung.
Ein paar Gehminuten weiter müssen in der Rathausschänke die Türen geschlossen werden. Es ist zu voll geworden. Grund dafür sind „The Top Dogs", die mit Hits wie „Country Roads" begeistern und das vorwiegend ältere Publikum bei Laune halten. „Die Band ist genial", meint Olaf Kutznia und steht mit dieser Meinung nicht alleine da.
Fast zeitgleich zieht Solly von den „Guitar Buddies" im Passmanns die Zuhörer mit einer beeindruckend gefühlvollen Interpretation von Sheryl Crows „The first cut is the deepest" in den Bann.
Wer lieber selbst aktiv sein will, der ist in der Tanzschule Peter Frank genau richtig. Zu Klängen der Band „Soulbeat" schwingt hier ein gemischtes Publikum das Tanzbein. Der Name ist Programm, die gut aufeinander eingestellte Truppe hat sichtlich Spaß an der Sache. Peter Frank freut sich, auch mal Leute anzulocken, die sonst beim Wort „Tanzschule" eher das Weite suchen.
19:52
kann mich da nur anschliessen. Die Banquets waren gut unterwegs. Aber nix von den Stones (bei dem Namen) ;-)))
11:56
Schade, dass es im Brauhaus Bottich nicht ganz so voll war.
Die Band Baggers Banquet hätte viel mehr Zuhörer verdient gehabt. Professionelle Musik mit Spass dabei... wo findet man sowas sonst noch. Einfach spitze. Ich hoffe, nächstes Jahr wieder mit den Jungs von Beggars Banquet.
21:40
also doch, netter abend, warum noch meckern
14:34
was ja mal wieder nirgendwo zu lesen war: gegen 21 uhr, war es im passmanns so voll das wir einen ortswechsel beschlossen. in den darauffolgenden 10 minuten wurden wir dann an drei türen wegen überfüllung abgewiesen. hat mich doch schon sehr geärgert. schließlich kamen wir dann im zweiten anlauf in die rathausschänke rein, wo wir dann auch blieben und einen sehr netten abend hatten...
09:21
finde ich auch, einmal im jahr reicht, es war toll, keine frage, aber es sollte ein event bleiben, und keine gewohnheit werden.
13:42
Hallo Benne,
bist gut getroffen. So sieht ein echter Kokika aus.
09:53
Bitte belast es bei einmal im Jahr,sonst droht eine tolle Idee sich ganz schnell auszulutschen.
Ps.:Es währe schön am Veranstaltungstag einen ausführlichen Bericht im Lokalteil zu lesen und nicht eine Woche vorher und einen Tag später.