Die Bahn stellt weitere Lärmschutzwände in Bottrop auf

Die Lärmschutzwand an der Strecke in Ebel wurde 2015 gebaut.
Die Lärmschutzwand an der Strecke in Ebel wurde 2015 gebaut.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Im Februar will die Deutsche Bahn mit den Arbeiten für die ersten Abschnitte beginnen. 2017 sollen dann alle Teile fertig sein.

Bottrop.. Gute Nachrichten für einige Anwohner in der Nähe von Bahngleisen: An neun Stellen im Stadtgebiet will die Deutsche Bahn Lärmschutzwände errichten. In sieben Bereichen soll noch in diesem Jahr damit begonnen werden. Die beiden letzten Baustellen nimmt die Bahn im kommenden Jahr in Angriff.

Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung für die Bezirksvertretung Süd hervor. Danach entstehen die Wände entlang der Hauptstrecke am Hauptbahnhof und der Güterstrecke zum Bahnhof-Süd. Allerdings verschwindet nicht die gesamte Trasse hinter Wänden, die Rede ist vielmehr von Abschnitten, in denen die Bahnlinie durch Wohngebiete führt.

Los geht es in Höhe der Arnsmannstraße

Im Februar will die Bahn mit den Arbeiten beginnen, zunächst an Streckenabschnitten in Höhe der Arnsmannstraße und im Bereich der Robert-Brenner-Straße bis zur Liesenfeldstraße. Im Mai und Juni sind beginnen Bauarbeiten im Bereich von Böcklinstraße 70 bis Bahnhofstraße 42 sowie im Umfeld der Steiger- und der Knappenstraße.

In den Sommermonaten sollen Wände im Bereich der Essener Straße und des Plankenschemms gebaut werden, im August und September sieht die Bahn den Bau der Wand von der Essener Straße 187 bis zur Bahnhofstraße 42 vor. Im kommenden Jahr sollen dann noch zwei Wänden in der Boy errichtet werden, zum einen vom Weilbrock 18 bis zur Wallmanstraße 25, zum anderen im Bereich der Heimannstraße 31 bis zum Boytal 21.

Anwohner ärgern sich

Die Bahn ist zum Bau dieser Lärmschutzwände nicht verpflichtet, heißt es in der Vorlage. Er erfolge „im Rahmen der freiwilligen Lärmsanierung an Schienenwegen“. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bahn eine erste Wand in Ebel aufgestellt. Eine Fortsetzung der Sanierungen, für die sich einst der verstorbene Bezirksbürgermeister Gerd Bongers stark gemacht hatte, steht nicht auf dem Plan. Anwohner ärgern sich darüber, dass der errichtete Lärmschutz im Bereich der Vonderbergstraße keine Wirkung zeigt, weil ein Großteil des Lärms eben nicht von der Strecke, sondern vom dahinterliegenden Güterbahnhof Osterfeld ausgeht.