Der Traum vom emissionsfreien Nahverkehr
30.10.2008 | 17:30 Uhr 2008-10-30T17:30:00+0100Ab 2009 testet die Vestische innovative Antriebstechnologie auf Wasserstoffbasis in zwei Brennstoffzellenhybridbussen
Eigentlich sieht er eher schnuckelig als futuristisch aus. Doch die Technik des Mini-Busses, den die Vestische und die Stadt Bottrop gestern vorstellten, ist zukunftsweisend: Denn die Energie für die Elektromotoren kommt aus einer Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff „gefüttert” wird. In Verbindung mit einer Batterie-Einheit zur Abdeckung von Leistungsspitzen läuft der Brennstoffzellenhybridbus komplett emissionsfrei.
Für den Technischen Beigeordneten Bernd Tischler ist der Brennstoffzellenbus neben dem Wasserstoff-Projekt in Welheimer Mark und den beiden Wasserstoff-Fahrzeugen des städtischen Fuhrparks (wir berichteten) „ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, dass sich die Region auch überregional als Wasserstoffkompetenzzentrum etabliert”.
Zwei der von dem Gladbecker Unternehmen „Hydrogenics” auf die innovative Antriebstechnologie umgerüsteten Busse wird die Vestische ab Anfang 2009 in mehreren am Projekt beteiligten Städten einsetzen. Konstruktiv bedingt sind die Einsatzmöglichkeiten allerdings noch arg beschränkt. Doch z.B. als Taxibus kann sich Thomas Krämer, Betriebsleiter der Vestischen, die 22 Fahrgäste fassenden aber nur 33 km/h „schnellen” Prototypen durchaus vorstellen. In Bottrop werden die Minibusse wohl besonders oft zu sehen sein. Allein deshalb, weil auf dem Gelände der Kläranlage die erste Wasserstofftankstelle entstehen soll.
19:38
Herr Tischler dieser Bus wird die Schadstoffbelastungen der Zukünftigen A 52 und die
damit folgende Vollsperrung von Stadtstraßen nicht verhindern.
Es ist Holland in Not, der Gongschlag um Zwölf aber das haben die Verantwortlichen in Bottrop von der Tragweite ganz offensichtlich noch nicht begriffen.
Ich bin kein Anwohner, aber ein informierter Bürger.
Herr Tischler, Sie tragen aufgrund Ihrer Kompetenz die Verantwortung für diesen geplanten Autobahnwahnsinn. Der Rest der Bottroper Bürger erfahren die negativen Folgen erst, wenn alles zu spät ist.
Hören Sie auf die A 52 als Verbesserung für Bottrop zu verkaufen, dass ist eine glatte Lüge.
Die Fakten sprechen ein ganz eindeutige Sprache.