Der kleinen Ava (3) aus Bottrop geht es schon viel besser

Foto: Familie
Was wir bereits wissen
Mädchen litt an einer seltenen Bluterkrankung. Nach Stammzellspende hat ihr Körper wieder angefangen Blutzellen zu bilden. Familie ist überglücklich.

Bottrop.. Über einen Monat ist es her, dass die kleine Ava die für sie lebensnotwendige Stammzell-Spende erhalten hat. Und heute lässt sich sagen: Der Körper der Dreijährigen hat die fremden Zellen bisher gut angenommen. Am Donnerstag konnte Ava das Krankenhaus verlassen und endlich wieder nach Hause kommen.

Wenn sich in zwei bis drei Monaten alles richtig eingespielt hat, kann das Mädchen, bei dem eine gefährliche Erkrankung des blutbildenden Systems namens MDS diagnostiziert worden war (WAZ berichtete), wieder in den Kindergarten gehen. „Wir sind total erleichtert, das lässt sich mit Worten gar nicht beschreiben“, sagt Avas Mama Jenny.

"Letzte Woche hat sie noch eine Transfusion bekommen"

Zwar habe es durch die spezielle Erkrankung MDS etwas länger gedauert, aber inzwischen habe Avas Körper angefangen, eigenständig Blutzellen zu bilden. Schritt für Schritt geht es nun weiter. „Letzte Woche hat sie noch eine Transfusion bekommen“, berichtet Avas Mama. Die Kleine muss auch noch Medikamente nehmen, etwa welche, die das Immunsystem unterdrücken.

"Ava ist quietschfidel und nach wie vor gut gelaunt"

Regelmäßig – zunächst zwei-, dann einmal wöchentlich – muss sie zur Untersuchung ins Krankenhaus. „Sie kann sich draußen ohne Mundschutz bewegen, darf aber immer noch nicht unter Menschenmassen“, erzählt Jenny. Zu Hause muss auf Hygienemaßnahmen geachtet werden, so darf Ava nur selbst Gekochtes essen. Die Stimmung aber ist gelöst. „Ava ist quietschfidel und nach wie vor gut gelaunt“, sagt ihre Mutter. „Und sie ist so groß geworden – nicht nur körperlich, sondern auch von der Entwicklung her.“