Der Kirchhellen-Gutschein als zweite Währung

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Vor einem Jahr hat das Online-Portal „Kirchhellen.de“ den Kirchhellen-Gutschein aus der Taufe gehoben. Die Ausgabe verzögerte sich zwar bis Anfang Februar; das aber blieb die einzige Panne einer Erfolgsgeschichte, bilanzieren die Initiatoren: Wie erhofft habe sich der Gutschein zu einer „zweiten Währung“ entwickelt. Aus der Weihnachts-Verkaufsaktion wird „Kirchhellen.de“ 500 Euro für den Umbau von Hof Heisterkamp zum „Heimathaus“ spenden.

„Der Gutschein hat sich enorm gut etabliert“, sagt Mit-Erfinder Marco Willer. „Gerade in der Vorweihnachtszeit haben unglaublich viele Kunden ihn gekauft und bestimmt haben viele Gutscheine unter den Weihnachtsbäumen gelegen. Aber der Gutschein ist kein reines Weihnachtsphänomen. Ganzjährig findet er sehr guten Absatz, und es gibt keinen Monat, in dem keine mindestens dreistellige Anzahl erworben wird.“

Dieses System, sind Willer und seine Mitstreiter überzeugt, habe in Kirchhellen noch gefehlt. Mittlerweile sind über 50 Gutscheinpartner mit dabei. Willer: „Das Gutscheinsystem bietet viele Vorteile im Bereich Werbung und sonstigem Marketing bei absolut überschaubaren Kosten. Andere Werbeformen sind teurer und haben nicht den ganz wichtigen Endeffekt, nämlich das direkte Feedback über den Kunden, der mit dem Gutschein im Geschäft bezahlt.“

Die Spendenaktion für das Heimathaus im Dezember sei bei allen Beteiligten auf großes Interesse gestoßen, sagt Willer: „Viele Gespräche haben gezeigt, dass die Idee eines Heimathauses in Kirchhellen mehr als begrüßt wird.“