Der Doc kommt mal mit seinen Freunden ins Bad

omedy-Verbündete: „Frau Schagalla" Beate Abraham und Ludger Stratmann (rechts) mit  Gabriele Schmeer und Michael Gerber vom Förderverein sowie  Veranstalter Kevin Kiss (Mitte).
omedy-Verbündete: „Frau Schagalla" Beate Abraham und Ludger Stratmann (rechts) mit Gabriele Schmeer und Michael Gerber vom Förderverein sowie Veranstalter Kevin Kiss (Mitte).
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Zur zweiten Auflage von „Comedy im Bad“ zu Gunsten des Fördervereins Stenkhoffbadbringt Ludger Stratmann fast seine ganze Truppe aus WDR-“Stratmann’s“ mit

„Das wird ein richtig schöner Improvisationsmorgen“, verspricht Doktor Ludger Stratmann alias „Jupp“ für die zweite Auflage der Veranstaltung „Comedy im Bad“ am Sonntag, 14. Juni, ab 11 Uhr im Stenkhoffbad. Für das im vergangenen Jahr erstmals aufgelegte Format bringt Stratmann fast die komplette Truppe aus seinem WDR-“Kneipentheater im Pott“ mit: Mutter Schagalla, Köbes Andreas Etienne, Fräulein Schochz und Miesmacher Borowiek.

Die Veranstaltung hatte der Förderverein Stenkhoffbad ins Leben gerufen, nachdem ein Bürgerentscheid im Juni 2013 den Fortbestand des Freibades gesichert hatte. „Inzwischen bekommen wir immer mehr Signale, dass uns zumindest in der nächsten Zeit keine neue Schließungsdebatte ins Haus steht, sagen die Vorstandsmitglieder Gabriele Schmeer und Michael Gerber. Das ist gut so, sagt Doktor Stratmann, der sich schon bei der Premiere im vergangenen Jahr als Moderator zur Verfügung gestellt hat: „Wenn wir den Herrschaften in der Essener Philharmonie für teuer Geld ihr Vergnügen subventionieren, sollten wir auch Geld für die Leute haben, die im Freibad ihren Spaß haben wollen.“ Nach seinem Umzug will Stratmann künftig auch selbst das Bad morgens zum regelmäßigen Schwimmen nutzen.

Der Förderverein und Veranstalter Kevin Kiss richten sich ein auf 300 bis 500 Besucher, die auf Bänken Platz finden werden und auch mit Getränken sowie Gegrilltem versorgt werden. „Wenn der Vorverkauf gut läuft, können wir erweitern auf bis zu 700 Besucher“, sagt Kevin Kiss. Und der Vorverkauf läuft bisher gut: Rund 100 Karten waren gestern schon weg. Viele Fans von „Mutter Schagalla“ Beate Abraham und vom „Doc“ haben bereits im Netz ihre Besuche angekündigt, sagt Stratmann: „Meine Facebook-Freunde wollen bis aus Ostwestfalen kommen.“

Was sie im Stenkhoffbad erwartet, steht noch nicht im Detail fest: Improvisation ist halt das Thema des Morgens. Stratmann: „Wir machen das relativ spontan. Jeder macht so eine Viertelstunde aus seinem Programm.“ Kontert Beate Abraham: „Ich brauche mindestens 20 Minuten, bis ich zum Wesentlichen komme...“ Neben der „Stratmann’s“-Truppe kommt Benjamin Tomkins, mehrfach preisgekrönter „Puppenflüsterer“, der im vergangenen Jahr den „Prix Pantheon“ des WDR abräumte. Ludger Stratmann: „Der war in meiner vorletzten Show und hat sogar Gabriele Schmeer begeistert. Und das ist nicht so einfach.“

Das Veranstaltungsformat „Comedy im Bad“ ist mindestens für das nächste Jahr gesichert, sagt Gabriele Schmeer: Wenn es terminlich passt, will Benjamin Eisenberg wieder dabei sein.