Den Bedarf ermitteln

Das bei den Beratungen über die Zukunft der offenen Jugendeinrichtungen alle Protagonisten an einem Tisch sitzen, ist ein gutes Zeichen. Eröffnet es doch die Chance, nach einer guten und langfristigen Lösung für die Stadt zu suchen.


Dazu wäre es sinnvoll, die gesamte Stadt zu betrachten und zu überlegen, welcher Bedarf in den einzelnen Quartieren besteht. Also wie sieht die Bevölkerungs- und Sozialstruktur dort aus und welcher Bedarf ergibt sich daraus. Im Idealfall deckt sich der mit dem vorhandenen Angebot. Andernfalls ist es vielleicht möglich, das Angebot anzupassen. Eine zweite Chance, die sich nun bietet ist die der Vernetzung. Es ist doch sinnvoll sein, dass Einrichtungen bei bestimmten Projekten zusammenarbeiten – und zwar trägerübergreifend. Sicher, Beispiele dafür lassen sich schon jetzt finden, doch warum versucht man nicht so eine Vernetzung stärker zu koordinieren.


Bei alldem muss auch klar sein, dass wenn die öffentliche Hand – und damit jeder Bürger – Geld für solche Einrichtungen gibt, er auch das Recht hat, dass die Verwendung kontrolliert wird. Vielleicht hat es auch daran zuletzt gehapert – ein Blick auf die Liste der bisherigen Empfänger spricht da Bände.