Deeskalationstraining statt Schleusen

Der Anfang des Jahres vom Beamtenbund formulierte Vorschlag, an Rathäusern und Jobcentern Sicherheitsschleusen wie an Flughäfen einzurichten, fand in Bottrop keinen großen Anklang.

Sowohl im Rathaus als auch im Jobcenter der Stadt hielt man zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter vor aufgebrachten Kunden für nicht notwendig.

Und auch in unserer nicht repräsentativen Online-Umfrage auf waz.de/bottrop sprachen sich die Meisten stattdessen für ein Deeskalationstraining für die Mitarbeiter in den Behörden aus. 194 Teilnehmer vertraten die Auffassung, so ein Training mache mehr Sinn als das Errichten von Barrieren.

Buttersäureanschlag aufsBottroper Jobcenter

Allerdings fand auch die Installation von Sicherheitsschleusen Anklang im Internet. Immerhin 112 Teilnehmer vertraten nämlich die Meinung, dass der Buttersäureanschlag aufs Bottroper Jobcenter vor drei Jahren schon sehr deutlich gezeigt habe, wie wichtig solche Sicherheitsmaßnahmen sein können.

Weit abgeschlagen mit 40 und 29 Klicks landeten die Punkte, das so eine Schleuse auch durchaus Nachteile haben könne: Sie würde bei aufgebrachten Besuchern für noch mehr Unmut sorgen und noch dazu könne sie lange Warteschlangen in den Ämtern und Behörden verursachen.

Vielen Dank für die Teilnahme!