Das sind die neuen Großbaustellen in der Stadt Bottrop

Am Vossundern soll die Sanierung Mitte September starten..
Am Vossundern soll die Sanierung Mitte September starten..
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Mitte November beginnt der Umbau am Trapez. Das Kernstück des „Stadtumbau West“ soll 2,15 Millionen kosten. Ein Überblick über alle Großbaustellen.

Bottrop.. Der Fachbereich Tiefbau wird ab September rund sieben Millionen Euro in Straßensanierung und Kanalbau stecken. Der größte Batzen im Etat für das zweite Halbjahr sind 2,15 Millionen Euro für den Umbau des Trapezes. Nach langer Planungsphase geht es Mitte November los.

Gut für die Stadt: Von den Umbaukosten für den Platz zwischen Gladbecker und Horster Straße trägt sie nur ein Zahntel. 1,7 Millionen Euro kommen von Bund und Land, die Eigentümergemeinschaft zahlt rund 167 000 Euro. Der Platz soll vor allem grüner werden: 94 Bäume auf der Tiefgarage werden in Pflanzbeeten oder -kübeln stehen, weitere Bäume, Sträucher und Gräser sollen das bisherige Beton-Ambiente attraktiver und im Sommer vor allem kühler gestalten.

"Das sollten wir locker schaffen"

Eine weitere Baustelle mit dem Attribut „Endlich“ ist die 765 000 Euro schwere Sanierung des maroden Vossundern in Grafenwald. Die Ausschreibung läuft, die Vergabe ist für Anfang und der Baubeginn für Mitte September geplant. Hier sind zwar große Massen zu bewegen wie etwa 5250 Kubikmeter Bodenaushub. Fachbereichsleiter Heribert Wilken ist aber trotzdem optimistisch, die zwei Kilometer lange Straße bis zum Jahresende fertig zu stellen: „Die Vorarbeiten haben wir gemacht. Das sollten wir locker schaffen.“

Erschließung des neuen Baugebietes

Im Spätherbst will Wilken mit der 1,78 Millionen Euro teuren Baustelle am Quellenbusch beginnen. Damit das klappt, hat das Tiefbauamt eine externe Planerin und einen Bauleiter in die Ausführungsplanung eingebunden. An der Ludgeristraße wartet die Stadt noch auf die Genehmigung der Bezirksregierung für die Erschließung des neuen Baugebietes, sagt Wilken: „Der Bau von Kanal und Baustraße ist die Voraussetzung für die spätere Bebauung.“

Im September, drei Monate später als geplant, soll in Ebel die auf zwei Jahre angelegte Kanalsanierung, für die die Stadt rund 843 000 Euro veranschlagt. Hier sieht sich Wilken in der Pflicht, noch einmal eine Bürgerinformation zu veranstalten: Die Teilnehmerzahl an der ersten Versammlung war, wohl auch wegen des Post-Streikes, übersichtlich.

Baukolonnen auch an der Burgstraße

Im September will die Stadt auch beginnen mit dem Kanalbau an der Dorfheide in Kirchhellen (1,1 Millionen Euro) und der Fahrbahnerneuerung an mehreren Wirtschaftswegen im Dorf (120 000 Euro). Neben der Schulstraße werden die Baukolonnen wohl vor allem an der Burgstraße, einem Zuweg zur Gregorschule, herzlich begrüßt werden.