Das Ruhrgebiet in Abstraktion

Jürgen Behfeld ist ein waschechter Bottroper und ein „echtes Kind“ des Ruhrgebietes. Vornehmlich erzählt er in Acryl- und Ölwerken über seine Heimat und sich selbst. Jetzt stellt der 71-Jährige seine vielseitigen Werke in Bottrop aus. Zu sehen sind sie im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt Bottrop- Fuhlenbrock von Samstag, 25. April bis Montag, 31. August.

Behfeld widmet sich seit frühster Jugend der Malerei. Sie ist für ihn ein „visuelles Gefühl”, ausgedrückt in einem Zusammenspiel von Hand und Auge zu einem bildnerischen Plan. Zunächst waren es Klassiker, die er genau studierte, teils kopierte und als Vorbilder für seine Arbeiten nahm. Vor etwa zwanzig Jahren erfolgte dann eine Hinwendung zur Modernen. In Acryl und Öl erzählt der Künstler jetzt über seinen Lebensraum und über sich selbst. Jürgen Behfelds Werke sind stilistisch nicht eng begrenzt. Sie reichen viel mehr von der reinen Abstraktion bis hin zum Gegenständlichen in der Natur.

Der Schwerpunkt liegt jedoch in der Abstraktion, bei dem das Motiv in abgewandelter Form noch erkennbar ist, wie beispielsweise Menschen und Tiere, Landschaften und Blumen. Das Charakteristikum ist stets die Kraft der Farben: Sie glühen, sie steigern teils die Realität, überbieten diese manchmal sogar und geben deutlich Zeugnis von der umgesetzten Energie des Künstlers.

Kennenlernen lassen sich der Künstler und seine Werke bei Getränken und dezenter Live-Musik im Café und Verwaltungsbereich des Seniorenzentrums.