Das Land erhebt in Bottrop wieder Daten für den Mikrozensus

Wer die Fragen nicht im persönlichen Gespräch beantworten möchte, der kann auch einen Fragebogen ausfüllen.
Wer die Fragen nicht im persönlichen Gespräch beantworten möchte, der kann auch einen Fragebogen ausfüllen.
Foto: WAZ FotoPool
Die Interviewer kündigen sich zur Befragung im Vorfeld an. Ausgewählte Haushalte in Bottrop werden im Laufe eines Jahres befragt.

Bottrop..  Wie viele Familien mit Kindern gibt es? Wie ist die Situation alleinerziehender Mütter oder Väter? Wie viele Mütter sind berufstätig? Wie haben sich Teilzeitbeschäftigung und befristete Arbeitsverhältnisse entwickelt?.

Antworten auf diese und ähnliche Fragen will der „Mikrozensus“ geben, bei dem ausgewählte Haushalte im Lauf eines Jahres befragt werden. Sie erhalten in der Regel Besuch von einer Person, die im Auftrag des statistischen Landesbetriebs als Interviewer tätig ist. Diese Frauen und Männer kündigen ihren Besuch zuvor schriftlich an und können sich durch einen Ausweis legitimieren.

Um Datenschutz und statistische Geheimhaltung zu gewährleisten, sind sie zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet, denn die Fragen betreffen im Wesentlichen persönliche Merkmale wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Schulbesuch, Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche und Altersvorsorge. Die Haushalte haben aber auch die Möglichkeit, selbst einen Fragebogen auszufüllen und ihn per Post an den Landesbetrieb zu senden.

Der Mikrozensus wird seit 1957 jedes Jahr bei einem Prozent aller Haushalte im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Die Haushalte in diesen ausgelosten Gebäuden werden vier Jahre lang befragt. In jedem Jahr wird zur Entlastung der Befragten ein Viertel der Haushalte durch andere ersetzt.

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