Das KKH in Bottrop sagt multiresisten Keimen den Kampf an

Hygiene ist ein zentraler Bestandteil von ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten.
Hygiene ist ein zentraler Bestandteil von ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten.
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Was wir bereits wissen
Das Krankenhaus nimmt an Hygiene-Initiative teil. Es geht um die Information von Patienten und Besuchern in Sachen Hygiene.

Bottrop..  Das Bottroper Knappschaftskrankenhaus (KKH) engagiert sich im Kampf gegen multiresistente Erreger und nimmt an einer landesweiten Hygiene-Initiative teil, um über antibiotikaresistente Krankheitserreger, Infektionsschutz und Hygiene aufzuklären.

Initiator dieser Offensive unter Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW). Unter dem Motto „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“ informieren über 350 Kliniken ihre Patienten und Besucher mit ausliegenden Broschüren und Plakaten unter anderem über die Verbreitungswege von Keimen und das Desinfizieren der Hände.

„Hygiene ist ein zentraler Bestandteil von ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten.“, erklärte Hygienefachkraft Kristina Bäcker. „Unser Krankenhaus unterliegt höchsten Hygienestandards und nimmt die Sorgen von verunsicherten Patienten sehr ernst“, ergänzt Bäcker.

Der hygienebeauftragte Arzt, Oberarzt Dr. Reinhard Welp sagte: „Zu unseren umfangreichen Schutzmechanismen gehören zum Beispiel regelmäßige Kontrollgänge, Laboruntersuchungen, aber auch der Austausch in regionalen Netzwerken. Wir arbeiten im BOGI.NET – Bottrop gegen Infektionen mit, ein Netzwerk, um uns mit Kollegen in anderen Häusern auszutauschen und multiresistente Erreger unter Kontrolle zu halten. In der Krankenhaushygiene und beim Infektionsschutz wollen wir unsere Standards halten und uns ständig verbessern.“