WAZ-Leser stimmen ab über das Leibgericht der Bottroper

Jetzt sind die Bottroper  Leser gefragt: Sie müssen für ihren Favoriten unter den Gerichten abstimmen.
Jetzt sind die Bottroper Leser gefragt: Sie müssen für ihren Favoriten unter den Gerichten abstimmen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Zehn Rezepte stehen zur Wahl. WAZ-Leser stimmen ab: per Online-Voting, Mail oder Post.Der Sieger qualifiziert sich fürs große Ruhrgebietsfinale.

Bottrop.. Die Latte lag hoch bei der Wahl des Bottroper Leibgerichtes: Schnell und einfach musste es gehen, nicht viel kosten, gerne regionale Zutaten enthalten und womöglich sogar eine Geschichte haben.

Das waren die Anforderungen an die Rezepte für die WAZ-Serie „Das isst der Pott“. Unter den zehn Gerichten, die der Redaktion vorgekocht wurden, sollen die WAZ-Leser jetzt entscheiden: Was wird das Leibgericht der Bottroper? Der Sieger aus dem Stadt-Votum stellt sich in einer nächsten Runde den anderen Städte-Siegern, die besten drei bestreiten das Finale am 1. August im Centro.

Hier die Kandidaten im Schnelldurchlauf.

Eintopf aus Hack, Lauch, Nudeln und Brühe: Mit diesem Rezept hat schon Berthold van Oepens Mutter Maria Mann und vier Jungs „in ihren verfressensten Phasen“ satt bekommen. Noch besser, wenn die Brühe selbst gemacht ist, sagt Stefan Bertelwick, Juniorchef im Gasthof Berger.

Daniel Molitors „Health Nut Burger“ geht blitzschnell. Er punktet mit Bio-Hack, Ananas statt Brötchen und einer Würzpaste aus Meerrettich und Roter Bete.

Ein Klassiker der rheinischen Küche sind „Himmel und Erde“. Johanna Schäfer-Brand kocht sie in der Senioreneinrichtung St. Johannes in Kirchhellen mit sicherer Hand und mit Blutwurst.

Klassiker der Bergmannsküche sind Dicke Bohnen mit Speck. Beim Kochkurs für Bedürftige der Evangelischen Sozialberatung im Martinszentrum kocht Chef Klaus sie für 2,12 Euro, die Portion - Fruchtsalat inklusive.

Kartoffelsuppe „Bärenstark“ nennt Anneliese Rathcke ihr Rezept, das sie von ihrer Mutter geerbt hat und dass ihre Töchter bis heute lieben.

Aus Sachsen stammt das Rezept für die süßen Kartoffelpuffer „Quarkkeulchen“, die in Sonja Steffensens Familie in fünfter Generation geschätzt werden.

Gemüse vom eigenen Balkon: regionaler geht es kaum als bei Renate Gohr-Malinowskis Paprika-Reispfanne.

Das schnelle Fischrezept: Gudrun Wölke serviert Lachs mit Nudeln und Spinat. Klasse Kombination, findet Bertelwick.

Und noch ein Klassiker: Tina Aziri beweist in der Küche des Martinszentrums, dass Königsberger Klopse mit Kapernsoße für 2,10 Euro pro Nase zu haben sind.

Sommersalat mit Reibeplätzchen und marinierter Hähnchenbrust: Imkerin Dorothea Klümper kocht mit selbst gemachtem Honig.