Commerzbank präsentiert neue Filialräume
27.09.2012 | 18:43 Uhr 2012-09-27T18:43:00+0200
Bottrop. Mit der Zusammenlegung der beiden Filialen ist die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank nun auch vor Ort endgültig abgeschlossen. Kunden finden das Geldinstitut nun am Berliner Platz.
Zwischen der Osterfelder Straße 27 und dem Berliner Platz 2 liegen nur ein paar hundert Meter Fußweg. Bisher waren das die beiden Standorte der Commerzbank in Bottrop. Seit Montag hat die Commerzbank nur noch eine Filiale in Bottrop, die am Berliner Platz. Hintergrund dieser zwei Filialen auf verhältnismäßig engem Raum war die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank. Am Berliner Platz war bis 2009 noch die Dresdner Bank als „Marke der Commerzbank“ zu Hause, ab 2010 wurde dann das grüne Logo entfernt und durch das neue Logo der Commerzbank ersetzt.
14 Mitarbeiter für 9000 Kunden
Jetzt erfolgte also auch die räumliche Zusammenlegung der beiden Filialen. 14 Mitarbeiter – genau so viele wie vor der Fusion der beiden Geldinstitute – betreuen in den neu renovierten Geschäftsräumen nun 9000 Kunden. Fünf zusätzliche Spezialisten, etwa für Wertpapiergeschäfte oder komplexe Immobilienfinanzierungen, können das Team nach Bedarf verstärken.
Aber warum die Bündelung am Berliner Platz? Das habe, so erklärt Commerzbank-Sprecher Thomas Schwarz, mehrere Gründe. „Wir haben in jedem Fall danach geschaut, wie sieht das Platzangebot vor Ort aus, wie lang laufen aber eventuell auch noch die Mietverträge der Filialen.“ Die Abwägung habe dann in Bottrop für den Standort am Berliner Platz gesprochen. „Wir liegen zentral am ZOB, das ist für die Kunden sicher noch bequemer“, sagt Filialleiter Torsten Nowak. Rund 200 000 Euro hat die Commerzbank in die neue Filiale investiert. Der größere Standort erhöhe die Wirtschaftlichkeit, davon ist Nowak überzeugt. „Diese Stärke wollen wir für mehr Wachstum nutzen.“
Zu der frisch renovierten Filiale gehört auch ein neuer Selbstbedienungsbereich. Dort können die Kunden jetzt nicht nur Geld abheben, sondern auch einzahlen. „Wir haben Automaten eingebaut, die nehmen sowohl Münzgeld als auch Scheine an“, sagt Nowak. Das sei insbesondere ein Angebote für Geschäftsleute, die nun unabhängiger von Öffnungszeiten seien. Eine Notrufsäule im SB-Bereich soll außerdem die Sicherheit der Kunden erhöhen. Auf Knopfdruck können sie sich mit der Sicherheitszentrale in Frankfurt verbinden lassen. „Die machen sich dann ein Bild davon, was passiert ist und leiten weitere Maßnahmen ein. Die veranlassen auch, wenn nötig, einen Polizeieinsatz“, erklärt Schwarz den Vorgang. Außerdem können die Sicherheitsleute aus Frankfurt sich bei Bedarf in die Videoüberwachung einschalten und sehen, was im Bottroper Foyer passiert.

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