Chancen für Campus Bottrop
03.11.2008 | 16:08 Uhr 2008-11-03T16:08:00+0100Präsentation des Projektes der beiden Städte Bottrop und Mülheim für eine neue Fachhochschule kam gut an in Düsseldorf
OB Peter Noetzel ist guter Hoffnung für Bottrop als Fachhochschulstandort. Genährt wird diese Hoffnung aus dem guten Gefühl, dass Bottrop mit Mülheim zusammen einen guten Auftritt vor der Jury am vergangenen Freitag in Düsseldorf hinbekommen habe.
Alle Bewerberstädte hatten Gelegenheit zu einer 15-minütigen Präsentation ihrer Pläne. Höchstens 45 Minuten waren dann für Nachfragen und Erläuterungen vorgesehen.
Gut angekommen sei, dass Bottrop und Mülheim nicht ihre politischen Repräsentanten in die Jury-Runde geschickt hatten, sondern Vertreter der Wirtschaft. Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Bottrops Oberbürgermeister warteten derweil im Nebenzimmer. An Körpersprache und Art der Fragestellung habe man feststellen können, dass die Jury sich sehr für das Mülheim-Bottroper Projekt interessiere, sei ihm geschildert worden, sagt OB Noetzel.
Bis Ende November heißt es jetzt „abwarten”. Dann fällt die Entscheidung, welche drei von den noch sechs Bewerbungen um den Hochschulstandort das Rennen machen. Entschieden wird auch noch über die Ausweitung bestehender Fachhochschulen. Darum bewirbt sich Gelsenkirchen. Noetzel: „Diese Bewerbung unterstützen wir ebenfalls, wir ziehen uns ja nicht zurück von unserem Emscher-Lippe-Partner, nur weil wir uns jetzt nach Mülheim hin orientiert haben.”
Wenn Bottrop den Zuschlag bekäme, könnte im Oktober 2009 in acht Räumen des Berufskollegs mit dem Fachhochschulbetrieb begonnen werden. Lichthof und Saalbau (der auch als Mensa-Standort) stünden mit zur Verfügung. Geschaffen werden müssten (vor dem großen Neubau) noch Verwaltungsräume für den Campus Bottrop.
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