CDU veranstaltet Bürgerforum zur Bottroper Innenstadt

Das Linden Karree im früheren Karstadthaus in Buer wurde im letzten September eröffnet. Ein Modell für Bottrop?
Das Linden Karree im früheren Karstadthaus in Buer wurde im letzten September eröffnet. Ein Modell für Bottrop?
Foto: WAZ FotoPool
Das Beispiel des Karstadt-Hauses in Buer wird vorgestellt. Ideen der Teilnehmer sind gefragt beim Treffen am 23. Juni.

Bottrop..  Wohin entwickelt sich die Innenstadt? Gerade mit Blick auf die angekündigte Karstadt-Schließung eine häufig gestellte Frage. Der will nun auch die CDU nachgehen. Der Ortsverband Stadtmitte und der CDU-Kreisverband laden deshalb ein zu einem Bürgerforum am 23. Juni um 19 Uhr im Foyer des Saalbaus. „Quo vadis, Bottrop City – wohin gehst Du, Bottroper Innenstadt?“, haben die Veranstalter den Abend überschrieben.

Die CDU hofft, mit möglichst vielen Bürgern, Hausbesitzern und Kaufleuten ins Gespräch zu kommen. Außerdem hat sie Diskussionsteilnehmer eingeladen, die eine kurze Einführung in das Thema geben sollen, stellt Karl Reckmann, der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Stadtmitte, das Programm vor. Unter den Referenten ist auch Siegbert Panteleit. Der Projektentwickler aus Gelsenkirchen-Buer präsentiert, was sich im dortigen Karstadt-Haus entwickelt hat. Auch das habe lange leergestanden, so Reckmann. Dann haben Panteleit und örtliche Kaufleute das Haus wiederbelebt.

Jan-Gerd Borgmann, der Vorsitzende des hiesigen Einzelhandelsverbands, habe sein Kommen zugesagt, ebenso Peter Schnepper, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen. Außerdem, so Reckmann, werde Michael Karutz da sein. Der Projektleiter der CIMA Beratungsgesellschaft hat maßgeblich das Einzelhandelskonzept der Stadt mitgeschrieben, das 2012 vom Rat verabschiedet wurde. Einen Vertreter der Stadtverwaltung hat die CDU auch angefragt. Alle Gäste werden jeweils ein Kurzreferat halten.

Vorschläge entwickeln

Anschließend soll diskutiert werden. „Wir wollen da das Gefühl vermitteln, dass etwas getan werden muss“, sagt Reckmann. Im Mittelpunkt sollten Ideen und Vorschläge stehen, was angepackt werden könnte, um die Innenstadt auf einen positiven Weg zu bringen. Wobei auch Reckmann nicht verhehlt, dass der Weggang Karstadts, „eine riesengroße Lücke im Bestand des innerstädtischen Einzelhandelsangebot“ reißt. Ob und wie diese sinnvoll zu schließen sei, will die CDU diskutieren.