CDU-Mitte gründet Förderverein für Stadthalle

Der Saalbau direkt am
Der Saalbau direkt am
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Der Ortsverband Stadmitte hofft auf bürgerschaftliches Engagement um einen Saalbau-Ersatz bauen zu können. Vorbilder für solche Hallen gibt es im Münsterland.

Bottrop..  Die CDU-Stadtmitte will einen Förderverein gründen. Ziel: Der Verein soll Geld sammeln für einen Saalbau-Ersatz. Das habe der Vorstand des Ortsverbands beschlossen. sagt der Vorsitzende Karl Reckmann. Vor den Herbstferien soll die Gründungsversammlung stattfinden.

„Wir sprechen in dem Zusammenhang von einem Bürgerhaus oder einer Stadthalle“, sagt Reckmann. Den Begriff „Saalbau“ will die CDU-Stadtmitte vermeiden. Aber: „Wir brauchen so einen Kommunikationspunkt für die Bürgerschaft“, sagt Reckmann und erinnert an das Bürgerforum des Ortsverbands vor einigen Wochen. Auch da ging es schon um das Thema Saalbau und die Frage nach einem Ersatz für die bisherige Stadthalle.

Verschiedene Stadthallen als Modell

Der Ortsverband habe inzwischen einen Ausschuss gebildet. Unter Leitung des Architekten Eberhard Ganz wolle man sich verschiedene Hallen anschauen – „vornehmlich im Münsterland“, so Reckmann. Dabei gehe es um bauliche Fragen, „wir wollen aber auch erfahren, welche Konzepte stehen dahinter, wie wurden sie finanziert und wer nutzt die Hallen.“ Dieser Kreis sei erweiterbar und auch nicht auf CDU-Mitglieder beschränkt. Und selbstverständlich ging es dabei auch darum, herauszufinden, mit welchen Summen man planen müsse.

An der Spitze eines Fördervereins soll nach dem Wunsch der CDU eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens stehen. Aktuell bemühe man sich darum, sagt Reckmann. „Wir müssen nicht an der Spitze stehen.“ Schließlich sollen mit dem Förderverein möglichst viele Bürger angesprochen werden. Als Beispiel für die gelungene Arbeit eines Fördervereins führt Reckmann die Modernisierung des Jahnstadions an. Daran wollen er und die CDU sich orientieren. „Ich glaube fest, dass das funktioniert.“ Zumal man auchprüfe wolle, ob es für solche ein Projekt Fördergelder gebe

Deshalb suchen die Verantwortlichen den Kontakt zu Vereinen und Verbänden, die den Saalbau zuletzt regelmäßig genutzt haben. „Wir wollen wissen, welche Ansprüche sie an eine neue Stadthalle haben. Was brauchen sie?“, erklärt Reckmann das Vorgehen. Und natürlich hoffen er und seine Mitstreiter von der CDU-Stadtmitte möglichst viele Vereine und Vereinsmitglieder dazu zu bewegen, sich bei dem Förderverein für mit einzubringen.

Am liebsten auf dem Kulturhof

Auch was den Standort angeht haben die Mitglieder des CDU-Ortsverbands schon klare Vorstellung. Sie wünschen sich die neue Stadthalle auf dem Kulturhof. Es gibt Überlegungen, die Fläche am August-Everding-Kulturzentrum in den nächsten Jahren umzugestalten. Das „junge museum“ soll einen neuen Platz erhalten. In dem Zusammenhang sieht die CDU auch Chancen für eine Stadthalle. Zumal in allerersten Konzepten des Kulturzentrums auf dem Hof ein Theater geplant war.