CDU fordert mehr Geld für Asylbewerber

Die Landesregierung lässt Bottrop bei der Aufnahme von Flüchtlingen finanziell im Stich. Diesen Vorwurf erhebt CDU-Kreisvorsitzender Bernd Hohaus. Vergangenes Jahr habe Bottrop 3,6 Millionen Euro für die Unterbringung und Versorgung aufbringen müssen. Vom Land seien lediglich rund 705 000 Euro über die so genannte Flüchtlingskostenpauschale gekommen.

Dass es andernorts besser laufe, sieht Hohaus in fast allen anderen Bundesländern. Dabei hätten die Kommunen in NRW im Ländervergleich höhere Lasten zu tragen als zum Beispiel die Städte in Bayern oder Mecklenburg-Vorpommern, die von ihren Landesregierungen mehr Geld erhalten.

„Die NRW-Landesregierung erstattet gerade einmal reale 3700 Euro pro Flüchtling pro Jahr, obwohl die Aufwendungen mindestens dreimal so hoch sind“, sagt Hohaus,“ Es müsse endlich reagiert und Bottrop unterstützt werden, um die zunehmende Anzahl von Flüchtlingen auch finanziell bewältigen zu können, appelliert die CDU. Die wachsende Zahl an Menschen, die Asyl beantragen, stelle Bottrop vor immense Herausforderungen bei der Unterbringung, der Integration sowie der Finanzierung.