Burger & Co - Bottroper will mit Lieferexpress durchstarten

Der Azubi Kevin Kreul verwirklicht eine neue Geschäftsidee neben seiner Ausbildung.
Der Azubi Kevin Kreul verwirklicht eine neue Geschäftsidee neben seiner Ausbildung.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Kevin Kreul will Hungrigen ihr Fast Food innerhalb einer Dreiviertelstunde nach Hause bringen. 20-Jähriger will Service neben der Ausbildung anbieten.

Bottrop.. Kevin Kreul ist ein junger Mann mit Geschäftssinn. Neben seiner Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel hat der 20-Jährige einen eigenen Lieferdienst aus der Taufe gehoben: Burger und Co. bringt er Hungrigen mit seinem „Lieferexpress“ nach Hause.

Die Idee hat er sich in anderen Ländern und Städten abgeschaut. Der Bochumer „Burger- Express“ etwa wird rege genutzt. „Ich dachte: Warum machen wir das nicht hier?“, erzählt der Bottroper. Vorbereitung und Umsetzung haben einige Zeit in Anspruch genommen, aber inzwischen ist Kevin Kreul bereit: Bei einer Bestellung werden die gewünschten Waren bei McDonald’s zum normalen Preis eingekauft und in einer Wärmebox zum Kunden nach Hause gebracht.

Dafür berechnet Kreul eine Liefergebühr von fünf Euro. Wobei der junge Mann betont, eine selbstständige, von der Schnellimbisskette unabhängige Firma zu sein. „Ab Einkauf übernehme ich die Verantwortung“, hebt der 20-Jährige hervor.

"Man braucht auch ein Gesundheitszeugnis"

Und sollte bei der Lieferung etwas schief gehen, nehme er auch die Reklamationen entgegen und stehe dafür gerade.Für sein Geschäft habe er ein Gewerbe angemeldet. „Man braucht auch ein Gesundheitszeugnis. Das ist ganz wichtig, da man mit Waren in Kontakt kommt“, berichtet der Bottroper. Schließlich müsse die Ware beim Einkauf kontrolliert werden, bevor es Richtung Kunden gehe.

Weil Kevin Kreuls Ausbildung noch läuft, beschränken sich die Öffnungszeiten seines Lieferdienstes zunächst auf die Abendstunden. Ausgeliefert wird nach Bottrop und Umgebung in einem Umkreis von sieben Kilometern von seinem Standort im Fuhlenbrock aus. Wichtig ist, weiß Kevin Kreul, dass die Qualität der Ware stimmt und dass die Burger noch heiß sind, wenn sie beim Kunden ankommen. Und die sollten auch nicht länger als maximal eine Dreiviertelstunde auf ihre Lieferung warten müssen.

Erfahrungen hat er schon als Pizza-Bote gesammelt

Was Buchhaltung und Kassensystem angeht, hilft ihm natürlich seine kaufmännische Ausbildung. Lieferdienst-Erfahrungen hat er zudem einst als Pizza-Bote gesammelt. Aus dieser Zeit weiß er auch, dass in vielen Fällen mit Trinkgeld gerechnet werden kann.

Kevin Kreul kann sich vorstellen, seinen Lieferdienst noch auszubauen, würde gerne auch die Produkte anderer Fast-Food-Ketten ausliefern. Dazu müsste er etwa auch mit Burger King oder Kentucky Fried Chicken in Kontakt treten. Doch jetzt ist erst einmal der erste Schritt gemacht.