,Bumper Boote’ als Attraktion im Stenkhoffbad in Bottrop

Gabriele Schmeer, die Vorsitzende des Fördervereins, und Manfred Plümpe trauen sich ins Wasser und präsentieren eines der „Bumper Boote“.
Gabriele Schmeer, die Vorsitzende des Fördervereins, und Manfred Plümpe trauen sich ins Wasser und präsentieren eines der „Bumper Boote“.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Förderverein bringt Autoscooter aufs Wasser. Das Prinzip der Boote ähnelt dem der Kirmes-Attraktion. Die Verantwortlichen hoffen so die Attraktiviträt des Freibades zu steigern.

Bottrop..  Mit jedem Tag wird es wärmer und die meisten Bottroper freuen sich schon auf entspannende Tage im kühlen Nass. Wem das simple „Bahnen ziehen“ dieses Jahr einfach nicht reichen will, dem bietet der Förderverein Stenkhoffbad in den warmen Monaten ein zusätzliches Angebot.

Neben den seit zwei Jahren allseits beliebten „Waterballs“, bei denen man in einem Ball über das Wasser laufen kann, gibt es dieses Jahr schon eine neue, zusätzliche Attraktion. Denn diesmal fährt der Förderverein mit die so genannten „Bumper Boote“ auf. Was das ist? „Das ist wie ein Autoscooter, nur auf dem Wasser“, erklärt Wolfgang Beyer. Er und seine Kollegen vom Förderverein haben die Boote selbstverständlich schon ausprobiert.

Saisonstart nach Pfingsten

„Ausgelegt ist das Boot für Kinder bis 50 Kilo“, sagt Gabriele Schmeer, die sich als einzige auf’s Wasser traut. Das Boot besteht aus einem Luftring, darauf sitzt ein Plastikmodul, in das man sich hineinsetzt. Doch dann hat man nur ein Lenkrad vor sich – von Gas- oder Bremspedal keine Spur. „Das Ganze funktioniert wie eine Eieruhr“, erklärt Christian Kiss, der sich mit seiner Firma KJ-Funsport um die Anschaffung der Boote gekümmert hat und Gabriele Schmeer die Idee lieferte.

Sitzen die Kinder erst einmal im Boot, dreht ein Mitarbeiter an dem Timer des Bootes und zieht das Gefährt somit auf. Im Boot steckt ein wasserfester 12-Volt Akku, der für fünf Minuten Spaß auf dem Wasser reicht. Sitzt man erst einmal im Boot, kann es auch schon losgehen. „Wir haben in den Ferien erst einmal zwei Boote auf dem Wasser, können aber auf bis zu vier Stück aufstocken, wenn der Andrang groß ist“, sagt Gabriele Schmeer.

Zwischen fünf und zehn Stundenkilometer sind die Boote schnell, auf etwas aufpassen müssen die Kids nicht. „Es ist ja der Sinn, dass die Kinder sich auch gegenseitig ein wenig antitschen können – eben wie beim Autoscooter“, erzählt Kiss.

Obwohl das Stenkhoffbad schon nach Pfingsten öffnet, sind die Boote zunächst an den ersten beiden Wochenenden der Sommerferien im Einsatz, wo sie gegen eine Spende von 50 Cent ausprobiert werden können. Das Stenkhoffbad ist in Deutschland das erste Freibad, das solche Boote auf dem Wasser haben wird. „Das Stenkhoffbad ist eine Institution für alle Bottroper“, so Kiss. „Wir wollen auch die Jugend wieder für das Bad begeistern.“

Um gegen die große Konkurrenz der Spaßbäder im Umkreis anzukommen, seien solche Anschaffungen durch den Förderverein eine gute Investition, glauben die Verantwortlichen. „Wir wurden, ähnlich wie bei den Waterballs, von Sponsoren unterstützt und sind sehr glücklich, dass alles geklappt hat“, schließt Schmeer. „Ich sage immer: Wir sind vielleicht kein Spaßbad, aber wir bringen den Spaß ins Bad.“

Die neue Attraktion soll mit den bewährten Veranstaltungsformaten „Comedy im Bad“ und dem Familienfest für neuen Schwung sorgen.