Bürgerladen ist für Ebeler Anlaufstelle
05.06.2007 | 10:35 Uhr 2007-06-05T10:35:59+0200Wunsch vieler Bewohner geht in Erfüllung.Beratung und Hilfen im St. Matthiashaus
Ein auf verschiedenen Veranstaltungen geäußerter Wunsch der Bewohner des Stadtteils Ebel ging in Erfüllung: Die Eröffnung eines Bürgerladens im St. Matthiashaus an der Hafenstraße, um vor Ort Beratung und Hilfs- und Kommunikationsmöglichkeiten zu finden. Beispielhaft sind für den Findungsprozess der Ideenworkshop Kapelle Ebel (2003), die Sitzungen und die Ideenwerkstatt der Arbeitsgruppe "Gemeinsam gut alt werden in Ebel" (2005) zu nennen.
Konkret ist es ein Anliegen der Bewohner, sich vor Ort notwendige Informationen zu beschaffen, kompetente Gesprächspartner in den verschiedenen Fragen zu haben, sich austauschen zu können und Anregungen zu bekommen, Unterstützung und Rat in schwierigen Situationen zu finden.
Auch ein Treffpunkt (Cafe, Kneipe, etc.) ist gefragt, da in Ebel schon seit längerem keine Gastwirtschaft oder ähnliches mehr vorhanden ist. Eine Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement (Nachbarschaftshilfe) steht ebenfalls auf dem Wunschzettel.
Das Anfangsangebot des Bürgerladen Ebel wird so aussehen: Gruppen können sich in den Räumlichkeiten treffen, ein Internetcafe für Jugendliche und Senioren mit einem entsprechenden Angebot von PC-Kursen ist eingerichtet. Der Wunsch nach einem Internet-Cafe für Frauen wird in Kürze realisiert. Schon jetzt treffen sich hier eine Mutter-Kind-Gruppe und ein Mütter-Gesprächskreis, die von der RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) begleitet werden. Das Gesundheitsamt beteiligt sich mit Angeboten zu Beratung und Vorbeugung.
Das ist vielleicht das Wichtigste überhaupt: Der Bürgerladen ist für die Ebeler Bewohner da. Dies gilt auch für die türkischstämmigen Ebeler, die in dem Stadtteil ihr Zuhause gefunden haben.
Es ist nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht, dass von allen Ebelern Wünsche und Ideen geäußert werden, um so das Veranstaltungsprogramm des Bürgerladens aktiv mit zu gestalten.
Das Gesundheitsamt hat schon früh Interesse an Präventionsarbeit in einem Bürgerladen geäußert und ist auch jetzt mit Angeboten zu Beratung und Vorbeugung dabei.
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