Brisanz nicht erkannt
08.12.2008 | 20:10 Uhr 2008-12-08T20:10:00+0100
Die Leiterin des Kinderhauses Biene soll die teils minderjährigen und behinderten Bewohner geschlagen und getreten haben. Der Trägerverein wusste von den Vorwürfen, aber er reagierte nicht
Die Bottroper meinten es gut mit dem Kinderhaus Biene, das manche Anschaffung der Spenbereitschaft der Bürger verdankt. Nun steht die Leiterin unter Verdacht, ihre minderjährigen und zum Teil behinderten Schutzbefohlenen körperlich misshandelt zu haben: „Treten, Schlagen und Kneifen” werfen fünf Mitarbeiter des Kinderhauses der 68-Jährigen vor, fasst Matthias Lehmkuhl zusammen, Bereichsleiter beim Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe. Er hat mit zweien dieser Mitarbeiter gesprochen, hält ihre Aussagen für „glaubwürdig und relevant.” Die Bewohner des Kinderhauses sollen über einen längeren Zeitraum körperlicher Gewalt ausgesetzt gewesen sein. Diese Vorwürfen zu überprüfen, sei nun Aufgabe der Staatsanwaltschaft.
Die Mitarbeiter hatten sich vor 14 Tagen zunächst mit einem anonymen Brief an den Trägerverein gewandt, der aber nicht reagierte. Die Verantwortlichen hätten inzwischen erkannt, dass dies ein Fehler gewesen sei, erklärte am Montag Jugendamtsleiter Martin Notthof: „Sie haben die Brisanz nicht erkannt.” Das Jugendamt selbst erfuhr von diesen Vorwürfen durch den Anruf einer jener Einrichtungen, mit denen man im Netzwerk gegen Gewalt an Kindern kooperiert. Am selben Tag holten daraufhin die Mitarbeiter des Jugendamtes die sieben Kinder und zwei Erwachsenen, 2 bis 21 Jahre alt, aus dem Kinderhaus und brachten sie in anderen Einrichtungen in NRW unter. Eine Entscheidung über den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe, betont Notthoff, sei nicht Aufgabe des Jugendamtes. Aber: „Da stehen eine Menge Vorwürfe im Raum. Es blieb uns keine andere Wahl als zu reagieren”, erklärt er. Keines der Kinder habe beim Abholen Zeichen deutlicher Vernachlässigung oder körperlicher Gewalt gezeigt.
1993 ließ sich das Kinderhaus Biene zunächst an der Hafenstraße in Ebel nieder, unter Leitung eines Ehepaares. Nach dem Tod des Ehemanns übernahm die heute 68-Jährige die Leitung. Mit ihr hatte die Heimaufsicht im Juni vereinbart, die Aufgabe in jüngere Hände zu legen - auch das Jugendamt befürwortete diese Lösung. Die Leiterin sollte zum Jahresende ausscheiden, ihre Nachfolgerin arbeitete bereits im Kinderhaus.
Die Vorsitzende des Trägervereins, Waltraut Bolz, wollte sich am Montag nicht zu den Vorwürfen gegen die Heimleitung äußern. Man müsse zunächst Rücksprache mit einem Rechtsanwalt nehmen, hieß es vom Vorstand. Erst dann werde es ein offizielle Stellungnahme geben.
Betroffenheit und Erstaunen löste die Nachricht von den schweren Vorwürfen bei Institutionen und Personen aus, die mit dem Kinderhaus in regelmäßigem Kontakt stehen und ihm eng verbunden sind.
„Das Wichtigste ist jetzt, dass der Kindesschutz gewahrt wurde”, sagt Andrea Multmeier, Geschäftsführerin des Paritätischen, dessen Mitglied der Verein Kinderhaus Biene ist. Sicher sei die Situation auch für die betroffenen Kinder nicht leicht. mls / ock
19:59
Eben das eigentliche Thema ist doch, die Unschuld der H.W. konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden. Sonst wäre sie ja freigesprochen worden...
16:32
Können wir nicht einfach mal beim eigentlichen Thema bleiben?
Das Hin - u. Hergerede über bestimmte Personen, die hier ihre Meinung äußern (positiv / negativ) gehen mir und auch bestimmt anderen tierisch auf den Sack!
13:38
Sehr geehrter Herr Soppe,
Hören-Sagen hin oder her, die Vorwürfe sind schwerwiegend und müssen daher eingehend untersucht werden und vorher muss bei dieser Sachlage den Verdächtigten die Grundlage entzogen werden eventuelle weiter so zu handeln. Ich schätze das Kinderhaus Biene und seine Leistungen sehr! Aber es kann auch dem Kinderhaus und seinem Team nur zu Gute kommen, wenn diese Vorwürfe untersucht und ggf. aus der Welt geschafft werden!
Wäre das Jugendamt nicht eingeschritten und es würde Schlimmeres passieren, wären Sie doch der Erste, der in diesem Forum auf den sozialdemokratischen Filz im ineffektiven Jugendamt schimpfen würde.
Kurz zur Erklärung für alle Nichtbottroper ein Zitat von der viel zitierten Website Herrn Soppes:
# Soppe ist ebenfalls sehr stark ehrenamtlich engagiert, und hilft - insbesondere den Armen und Schwachen - in seiner Heimatstadt Bottrop .
#
# Als einzig unabhängiger Lokalpolitiker konnte Stefan Soppe hier schon sehr viel bewegen und verbessern.
#
# Eigentlich wollte er als parteiloser Kandidat bei der nächsten
# Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2009 in Bottrop antreten.
# Dieses Unterfangen hat Soppe aus nachvollziehbaren, politischen Gründen - zu unserem großen Bedauern - vorerst aufgegeben.
Herr Soppe wird aber auch zukünftig als unabhängiger Lokal -politiker den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bottrop mit Rat und Tat zur Seite stehen und den Stadtoberen kräftig ins Gewissen reden! Dafür erhoffen wir auch weiterhin von Ihnen – liebe Leserinnen und Leser dieser Homepage – Ihre Unterstützung und möchten uns diesbezüglich für die bis dato geleistete tatkräftige und moralische Hilfe recht herzlich bedanken!
Davon, dass er OB werden wollte, weiß übrigens außer seiner Website und diesem Forum keiner, genauso wenig wie, dass er unabhängiger Lokalpolitiker ist.
Hochachtungsvoll
10:35
off topic: Wieso ignorieren? Die ganze Familie hat Spaß dran: Zuerst dürfen die Kleinen (2. und 4. Klasse) die Rechtschreibfehler korrigieren (früher gab es für jeden gefundenen Fehler was Süsses, aber die Kleinen nahmen dadurch zu sehr zu), anschließend der Große (7. Klasse) die Grammatikfehler. Wir Erwachsene gönnen uns die Buchstabensoppe abends in trauter Runde und Oma (94) erhält einen Ausdruck. Sie versteht den Inhalt nicht wirklich, freut sich aber immer wieder wie ein kleines Kind, wenn die Sozen einen druff kriegen
10:00
Er meint er ist wichtig. Ein Egomane halt.Einfach ignorieren.
08:41
Nehmt Ihr in Bottrop alle Drogen, oder wie habe ich mir dieses Soppegeseiere zu erklären?
08:07
Herr Soppe,
das ist mir zu einfach.
Natürlich werden die Vorwürfe unter rechtsstaatlichen Aspekten untersucht und erst nach Abschluss dieser Ermittlungen die dazu gehörigen Konsequenzen gezogen.
Aber wie würde denn Ihr Kommentar lauten, wenn das Jugendamt nichts unternommen hätte? Mal ehrlich, hätten Sie dann genau so kommentiert?
Ich halte, aus der gleichen Entfernung wie Sie, Herr Soppe, betrachtet, die getroffenen Maßnahmen für zunächst richtig und angebracht.
Ob und welche weiteren Konsequenzen zu ziehen sein werden, haben wir beide abzuwarten. Natürlich sind erhobene Vorwürfe, die nicht haltbar sind, nach Klärung entsprechend zu werten bzw. die Betroffenen zu rehabilitieren.
Aber mal wirklich im Ernst, Sie hätten zunächst die Heimbewohner in der Einrichtung belassen? Bis alles aufgeklärt ist?
Nicht wirklich Ihr Ernst, oder?
Geben Sie doch ausnahmsweise mal allen Beteiligten eine Chance, dazu gehört auch das Jugendamt.
Schöne Weihnachtszeit noch!
07:58
Kann dem Soppe mal jemand den Internetzugang sperren!?
00:53
Ich wede Ihnen helfen !
Ich glaube Ihnen.....
Bitte wenden sie sich unumgehend an
mich, damit ich juristische Maßnahmen einleiten kann !
Stefan Soppe
00:48
Wir haben wirklich nichts getan! Wir werden am Pranger gestellt! Ich schwöre bei Gott, dass niemand in diesem Hauese jemals Gealt auf die hilfebedürftigen Menschen ausgeübt haben !
Herr Soppe bitte helfen Sie uns ..bitte !! Wir können unsere Unsculd doch gar nicht beweisen ....