Bottrops Oberbürgermeister hofft auf kompletten A 52-Ausbau

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Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler begrüßt einen möglichen Kompromiss in Gladbeck. Denn für die Region sei der gesamte Ausbau das Beste.

Bottrop.. Die neue Entwicklung in Gladbeck zum Ausbau der A 52 wird in Bottrop positiv wahrgenommen. Dass sich dadurch ein Ausbau der heutigen Bundesstraße verzögern könnte, wird zwar wahrgenommen, doch Oberbürgermeister Bernd Tischler sagt: „Ich begrüße es, dass es das Angebot für den gesamten Ausbau, von der A 42 bis nach Buer, gibt.“ Schließlich habe sich die Stadt immer für diese Variante eingesetzt. Es sei gut, dass sich NRW-Verkehrsminister Michael Groschek erneut um eine Lösung bemühe.

Positiv bewertet Tischler die Tatsache, dass das Planfeststellungsverfahren für das Autobahndreieck mit der A 2 nicht gestoppt wird. Sollte es tatsächlich zu einer Vereinbarung zwischen Bund, Land und Gladbeck kommen, wie Groschek es vorgeschlagen hat, sieht er einen weiteren Vorteil.

„Stellt man sich vor, es gebe keinen Konsens, würden wohl rechtliche Schritte seitens der Stadt Gladbeck gegen die Planfeststellung folgen.“ Der Oberbürgermeister hofft, dass bei einem Kompromiss die Stadt eben nicht klagen werde. „Für die Region, für die beiden Städte und die Menschen wäre der komplette Ausbau das Beste.“

Klaus Strehl, Vorsitzender des Planungsausschusses, hält einen kompletten Ausbau ebenfalls für die sinnvollste Lösung. Sollte sie sich nun in Gladbeck doch noch durchsetzen, sei das gut. Wenn es dadurch zu Verzögerungen auf Bottroper Gebiet kommt, könne das bis zu einem gewissen Grad hingenommen werden. Wichtiger ist es Strehl, dass im Fall einer solchen Vereinbarung eine Verbindlichkeit für alle Beteiligten entsteht.