Bottroper Wohnungsmarkt leidet unter sinkenden Fördermitteln
19.02.2010 | 15:54 Uhr 2010-02-19T15:54:00+0100
Bottrop. In diesem Jahr werden die Fördermittel zur ernergetischen Haussanierung deutlich geringer ausfallen. Zurzeit ist von weniger als die Hälfte der KfW-Mittel die Rede.
Das hat nach Ansicht der IG BAU Emscher-Lippe für den Bottroper Wohnungsmarkt Folgen: Dringend notwendige Modernisierungen würden ausgebremst. „Die öffentliche Förderung hat vielen Haus- und Wohnungseigentümern in der Vergangenheit die Chance geboten, die eigenen vier Wände zu sanieren. Sie ist ein großer Anreiz gewesen, auch mit privatem Kapital in Energieeinsparung zu investieren“, sagt die Vorsitzende des IG BAU-Bezirkverbandes, Susanne Neumann.
Sie nennt Zahlen: Allein 2009 seien durch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm in Bottrop rund 1260 Wohneinheiten gefördert worden. Für die energetische Sanierung sind nach Informationen der Gewerkschaft dafür rund 18 Millionen Euro an zinsgünstigen KfW-Krediten nach Bottrop geflossen.
Neumann: „Mit weniger Geld und weniger Fördersicherheit wird es in Bottrop zwangsläufig auch weniger Wohnraummodernisierungen geben. Weniger Aufträge für kleine und mittlere Handwerksbetriebe gefährden letztendlich auch bislang sichere Arbeitsplätze.“
Dass es bei Förderkürzungen zwangsläufig auch zu Auftragsrückgängen kommt, ist dem Vorsitzenden des Wirtschaftsförderungsausschusses, Hermann Hirschfelder (CDU), bewusst, und in gewisser Hinsicht bedauert er das. „Deshalb werden wir das Thema auch weiter aufmerksam verfolgen“, sagt er. Man sollte allerdings im Blick behalten, dass es sich hier um Haushaltsmittel handelt, die der Steuerzahler aufzubringen habe. „Betriebe, die sich ganz auf die Aufträge aus Förderprogrammen stützen, sind aus meiner Sicht nicht optimal aufgestellt“, sagt Hirschfelder.
Für die Gewerkschaft ist es „kontraproduktiv, bei erfolgreichen Programmen zur Energieeinsparung zu kürzen.“ Wer es mit dem Klimaschutz ernst meine, dürfe die Mittel nicht zurückfahren, heißt es bei der IG BAU.
14:09
Nur drei Punkte.
1. Die Kassen sind leer.
2. Warum soll der Steuerzahler Renovierungen bezahlen und damit den Wert eines Gebäudes steigern, was anschliessend zu Mieterhöhungen führt.
3. Ich hoffe, dass diese Subventionskürzung der Anfang einer Kette von Kürzungen wird und dieser Subventionswahnsinn endlich aufhört. Diejenigen die Gewinne einkassieren sollen auch für Kosten und Verluste einstehen.
22:53
#1 von KarlK
karl das ist doch gerhirnloses geschwaffel
19:44
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