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Bottroper Handwerker präsentieren sich in alter Lohnhalle

19.02.2016 | 11:00 Uhr
Bottroper Handwerker präsentieren sich in alter Lohnhalle
Auch die 11. Bottroper Handwerkermesse findet – wie hier die Ausgabe von 2015 – in der alten Lohnhalle/Waschkaue der Zeche Arenberg Fortsetzung statt.Foto: Winfried Labus / FUNKE Foto Services

Bottrop.   Die 11. Handwerkermesse findet am 28. Februar in Bottrop statt. Bauen, Sanieren, der Einsatz regenerativer Energien und Einbruchschutz sind Themen.

Wenn es aufs Frühjahr zugeht, erwacht nicht nur die Natur zu neuem Leben. Auch Immobilienbesitzer und Häuslebauer kommen auf Touren, um die warme Jahreszeit für anstehende (Um-)Bau- und Sanierungsarbeiten zu nutzen. Dazu passend organisiert die Wirtschaftsförderung traditionsgemäß früh im Jahr die Bottroper Handwerkermesse. Die elfte Auflage findet am Sonntag, 28. Februar, mit 28 Ausstellern in der ehemaligen Lohnhalle der Zeche Arenberg-Fortsetzung statt.

Viele Betriebe sind "Wiederholungstäter"

Kernthemen der Messe sind Bauen und Sanieren sowie der Einsatz regenerativer Energien. Nach Auskunft von Chef-Organisator Frank Paluch, Sachgebietsleiter bei der Wirtschaftsförderung, werden viele Gewerke vertreten sein. Tischler, Fensterhersteller, Dachdecker, Maler, Metallbauer, Polsterer, nennt Paluch als Beispiele. Viele der Betriebe sind gewissermaßen „Wiederholungstäter“ auf der Messe, die sich teils neu präsentieren wollen. Neuzugänge gibt es aber auch, nämlich einen Energieberater und einen Sanitär- und Heizungsfachmann, berichtet der Chef-Organisator.

Entstanden ist die Handwerkermesse 2005 aus der Idee heraus, den Bottroper Betrieben ein Forum zu bieten, auf dem sie sich und ihr Leistungsspektrum einem breiten Publikum vorstellen können. „Gerade die kleinen und mittelständischen Betriebe und Handwerker bilden das Rückgrat der heimischen Wirtschaft“, bekräftigt Oberbürgermeister Bernd Tischler. Die Messe sei ein Baustein, gerade diese Betriebe vor Ort zu fördern. Dennoch dürfen durchaus auch Nachbarn mitmachen: So gehört ein Küchen-Spezialist aus Gladbeck in diesem Jahr mit zu den Ausstellern, berichtet Frank Paluch.

Vor Ort ausprobieren

„Wir sind froh, dass wir so kreative Unternehmen vor Ort haben“, sagt der Organisator. „Ihre Ideenvielfalt macht den Charme der Messe aus.“ Die Besucher könnten viel Neues kennenlernen – und vor allem vor Ort auch einiges ausprobieren, Beispiele in Augenschein nehmen, Werkstoffe anfassen, so Tischler.

Mitmachen werden darüber hinaus Beraterteams der Verbraucherzentrale und der Innovation City Management GmbH. Die Experten können zum Beispiel über mögliche finanzielle Zuschüsse zu Sanierungsvorhaben beraten. „Und wenn man schon energetisch etwas macht, wenn man sowieso an die Türen und Fenster geht, kann man das Thema Einbruchschutz gleich mitdenken“, findet OB Bernd Tischler. Dabei helfen können die Berater vom Netzwerk „Zuhause sicher“. Diese Initiative der Polizei ist ebenfalls vertreten.

"Der Standort hat sich seit Jahren bewährt"

Mit den 28 Ausstellern sei der Messe-Platz dann auch weitestgehend ausgereizt, sagt Frank Paluch. Jeder Betrieb solle schließlich genügend Fläche haben, um sich zu präsentieren. An der Lohnhalle und Waschkaue als „Messehalle“ hält die Wirtschaftsförderung aus Überzeugung fest. „Der Standort hat sich seit Jahren bewährt“, betont Paluch. Die Organisatoren erwarten wieder rund 1000 Besucher aus Bottrop, Gladbeck und Dorsten.

Nina Stratmann

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2016-02-19 11:00
Bottrop