Bottroper Grusellabyrinth jetzt für jedermann geöffnet

Familie Wolfgart aus Kempen steht vorn in der Schlange am Eingang zum Grusellabyrinth, begrüßt werden sie von Igor.
Familie Wolfgart aus Kempen steht vorn in der Schlange am Eingang zum Grusellabyrinth, begrüßt werden sie von Igor.
Foto: FUNKE FotoServices
Die ersten Besucher fiebern der Tour durchs Grusellabyrinth teilweise schon lange entgegen. Die Eintrittskarten lagen unterm Weihnachtsbaum.

Bottrop..  Die ersten Besucher kreischen schon in der Eingangshalle, eine Mädchengruppe. Die Darsteller im Grusellabyrinth haben sie erschreckt – so soll es ja auch sein. Freitagnachmittag öffneten sich die Türen der neuen Freizeiteinrichtung in der alten Kaue. Familie Wolfgart aus Kempen steht ganz vorne in der Schlange und freut sich, dass die Türen endlich aufgehen. „Wir sind Gruselfans, sind auch jedes Jahr mindestens einmal im Europapark in Rust“, sagt Vater Oliver. Vom Besuch in Bottrop erhoffen sie sich viel. Zumal Mutter Nicole schon kokettiert: „Ich habe Angst.“

Auch Petra Scharwarth aus Oer-Erkenschwick sagt von sich selbst, sie habe einen Faible für alles Gruselige. Die Karten für das Grusellabyrinth hat sie schon zu Weihnachten geschenkt bekommen. Seither sei die Spannung Tag für Tag gestiegen, sagt die 43-Jährige.

Holger Schliemann, einer der Inhaber des Labyrinths betrachtet die ersten Besucher zufrieden – und macht nach den Nachtschichten und Eröffnungsfeiern noch einen etwas erschöpften Eindruck. „Wir haben viel positives Feedback erhalten, gerade zu den schauspielerischen Leistungen und zu der Geschichte“, sagt er. Der Donnerstag mit der Eröffnungsfeier, das sei ein „rundum gelungener Tag“ gewesen, freut sich Schliemann jetzt auf den Alltag im Grusellabyrinth. 40 000 Besucher kamen zuletzt pro Jahr in Kiel, fürs Ruhrgebiet haben sie mit 70 000 kalkuliert.