Bombe nahe der B 224 in Bottrop erfolgreich entschärft
17.07.2012 | 12:45 Uhr 2012-07-17T12:45:00+0200
Bottrop. Auf dem Parkplatz der Kleingartenanlage „An der Boye“ wurde eine Fünf-Zentner-Bombe am Vormittag erfolgreich entschärft. Für circa eine Dreiviertelstunde war deshalb die Bundesstraße 224 gesperrt. 750 Menschen mussten ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen.
Die Entschärfung einer Fünf-Zentner-Bombe hat am Mittwoch Vormittag den gewohnten Tagesablauf in der Boy nur in kleinem Rahmen beeinflusst. Nach rund einer halben Stunde konnte der Kampfmittelräumdienst Entwarnung geben. Unter anderem musste für die Dauer der Entschärfung auch die Bundesstraße 224 ab 9.45 Uhr kurzzeitig gesperrt werden. 750 Menschen waren betroffen. Sie mussten am Vormittag während der Entschärfung ihre Wohnungen oder Arbeitsplätze verlassen.
Auf dem Parkplatz der Kleingartenanlage an der Boye wurde die Bombe gefunden. Von der Entschärfung waren ebenfalls betroffen: Die Nutzer der Kleingärten und die Mitarbeiter der Unternehmen an der Straße „Im Gewerbepark“. Die Betroffenen wurden im Gemeindehaus der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde an der Paul-Gerhardt-Allee untergebracht.

16:30
Wie lange ist der Krieg vorbei - 67 Jahre! Und noch immer gibt es Bombenräumkommandos, die die gefährlichen Hinterlassenschaften entschärfen müssen.
Und was hat Deutschland darus gelernt?
Wir sind der drittgrößter Waffenexporteur nach den USA und Russland.
Wir liefern Maschinenpistolen, Panzer, Kampfjets, U-Boote (auch für Atomsprengköpfe vorbereitet), Minen, Streubomben und Splitterbomben.
Alles natürlich nur, damit sich die Empfängerländer ordentlich verteidigen können.
Erklärungsbedürftig sind aber bestimmt die Lieferungen von Kampfpanzern an das Unterdrückerregime Saudi-Arabien und die für Atomsprengköpfe vorbereiteten U-Boote für Israel. Sorry, ich vergaß, wenn man sowas sagt, ist man ja Antisemit.
Wenn berührt es eigentlich noch, dass auf der ganzen Welt Menschen, darunter auch viele Kinder durch unsere Profitgier sterben und für Jahrzehnte durch unsere Minen gefährdet sind?