Bis März die beste Lösung
26.11.2010 | 19:29 Uhr 2010-11-26T19:29:00+0100
Bottrop.Der Wettbewerb zum Neubau der Hochschule Ruhr West in Mülheim und Bottrop ist entschieden. Vier Entwürfe für den Standort Mülheim und drei für den Standort Bottrop wurden prämiert.
Für den Standort Bottrop wurden zwei erste Plätze und ein dritter Platz vergeben. Die ersten Plätze wurden verliehen an: CODE UNIQUE Architekten / Dresden mit Gebäude-Technik-Dresden GmbH und an Auer+Weber+Assoziierte/Stuttgart mit WSP CBP Technische Ausrüstung / München. Der dritte Platz ging an: ARGE h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten / Stuttgart und vögele architekten / Stuttgart mit Kaufer + Passer/Tuttlingen.
OB Bernd Tischler gab sich nach der Jury-Sitzung sehr zufrieden. „Wir haben für Bottrop zwei gute Entwürfe ausgewählt, die gut zur Innenstadt passen. Beide Entwürfe stellen für mich eine sehr anspruchsvolle Architektur dar.“ Und sie passten zu Innovation City, seien zudem schnell genehmigungsfähig.
Den einladenden Charakter durch den Vorplatz hob Tischler besonders hervor. Im Gegensatz zu Mülheim muss die FH in Bottrop in die Tiefe gehen, zwei Etagen. Das Grundstück reicht in der Fläche nicht aus. In den nun anstehenden Nachverhandlungen mit den Architekturbüros soll finanziell, funktional und städtebaulich die beste Lösung herausgearbeitet werden. Bis März soll dies geschehen.
Alle Entwürfe, die das Preisgericht ausgezeichnet hat, weisen insgesamt sehr unterschiedliche Qualitäten auf. Einige Entwürfe sind gestalterisch sehr hochwertig, andere funktionell und wieder andere zeichnen sich durch ihre Wirtschaftlichkeit aus, erklärt der Vorsitzende des Preisgerichtes, Prof. Carl Fingerhuth.
Markus Vieth, Leiter der Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW, als Auslober, und Prof. Dr. Eberhard Menzel, Präsident der Hochschule Ruhr West, als zukünftiger Nutzer, freuen sich über den erfolgreichen Abschluss beider Architektenwettbewerbe. Sie bedanken sich für die herausragenden Entwürfe der teilnehmenden Architekten und Planer.
„Die Entwürfe zeigen, dass die Hochschule Ruhr West an beiden Standorten ein repräsentatives Gesicht erhalten wird, das den technischen und zukunftsgerichteten Anspruch widerspiegelt und beste Voraussetzungen für Lehre und Forschung schafft. Alle bieten flexible Grundstrukturen mit einem hochwertigen Angebot für Lehre und Forschung inklusiver offener Kommunikationsflächen. Kommunikation und Flexibilität sind wesentliche Aspekte des angestrebten Charakters der neuen Hochschule Ruhr West”, so Menzel weiter.
„Mit den Preisträgern der beiden Wettbewerbe werden jeweils in einem nachgeschalteten Verfahren, die Entwürfe noch einmal konkretisiert damit der unter funktionalen, wirtschaftlichen, energetischen und städtebaulichen Aspekten beste Entwurf zur Ausführung kommt.“, ergänzt Markus Vieth.
Um den sehr hohen funktionalen und architektonischen Anforderungen an die neuen Hochschulstandorte gerecht zu werden, hatte sich der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Münster mit der Hochschule Ruhr West und in Abstimmung mit den Städten Mülheim an der Ruhr und Bottrop auf die Durchführung der beiden Architektenwettbewerbe verständigt.
Der für den Neubau in Bottrop vorgesehene Standort Hans-Sachs-Straße liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Das zur Verfügung stehende Grundstück ist insgesamt rund 7.700 Quadratmeter groß.
05:59
Interessanter ist, was uns der Artikel und die Fotomontage nicht zeigen:
Ein großes Gebäude wird auf ein kleines Grundstück an einer der meistbefahrenen Bottroper Straßen gequetscht. Eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen für die Studenten und das Personal ist nicht vorgesehen. Die Anwohner des Berufskollegs, das direkt hinter der neuen FH liegt, können es gelassen sehen. Für sie kann die Belastung durch an- und abfahrende Fahrzeuge von 7 bis teilweise um 22 Uhr und die Nutzung der unteren Blücherstr./Berufsschule als Schulhof (der eigentliche Berufsschulhof reicht für die hohe Belegung nicht aus) kaum noch größer werden. Das hat die in den letzten Jahren ständig wachsende Belegung des Berufskollegs auch ohne die Errichtung einer FH geschafft.
Eltern schulpflichtiger Kinder hätten sich dagegen über den Neubau einer Grundschule gefreut. Eine fußläufig erreichbare Schule fehlt dem Stadtteil, im Gegensatz zum Prestigeobjekt FH, wirklich.
12:40
Liebe Stadt Bottrop denkt daran, dies ist kein
Puppenstuben Objekt. Aufwachen!
01:18
Wie kann man einen Artikel so verhunzen? Erst nennt man die ellenlangen Projektnamen, um dann Bilder zu zeigen wo man nicht weiß, welches jetzt von wem ist.
Dann schreibt man zweimal nen Satz. dass aus den Entwürfen das Beste rausgesucht und ausgesondert wird. Zweimal, gleicher Inhalt, anderer Satzbau!
Aber das Gute ist, selbst in der Printausgabe ist nicht mal ein Autor zu finden, wer will sich dazu schon bekennen. Niveau ist wiedermal nicht mal gestreift. Schade, dass in Bottrop die Zeitung das Niveau immer tiefer hänngt.
Drei Absätze mit Firmen-/Projektnamen, ohne das man daraus nen Nutzen ziehen könnte durch eine erneute Erwähnung, Kommentierung, Beschreibung, Bildbeschreibung oder nur Verlinkung.
Schade.