Bezirksregierung berät zu Fördergeldern

Rund 240 Vertreter von Kommunen und Institutionen aus dem gesamten Münsterland und der Emscher-Lippe-Region ließen sich von der Bezirksregierung Münster über die neuen Fördermöglichkeiten aus den EU-Förderprogrammen 2014 - 2020 in der Sparkassenakademie Nordrhein-Westfalen in Münster informieren.

Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller ermutigte die Akteure, sich den Herausforderungen zu stellen und zukunftsträchtige, innovative Ideen für ihre Region zu entwickeln, um die Potenziale der Förderprogramme auszuschöpfen.

Ziel der europäischen Struktur- und Investitionsfonds ist es, Beschäftigung, Forschung und Entwicklung, Klimawandel und die nachhaltige Energiewirtschaft, Bildung und Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung zu verbessern. Die Bezirksregierung bemühte sich mit Experten aus den Landesministerien darum, den Teilnehmern einen Gesamtüberblick über die Förderprogramme EFRE, ELER und ESF zu vermitteln und ihnen ihre jeweiligen Chancen und konkreten Fördermöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Akteure können sich in verschieden Aufrufen und Wettbewerben bewerben. Den richtigen Weg durch die Fördervielfalt zu finden, ist allerdings gar nicht so einfach. Im Vergleich zur vorherigen Förderperiode 2007 bis 2013 hat die Landesregierung aber Abwicklung und Verfahrensabläufe der Programme deutlich gestrafft. Die Bezirksregierungen beraten und unterstützen die Antragsteller in allen Phasen.

Mit dem EFRE.NRW und dem ESF.NRW hat die EU-Kommission bis jetzt zwei Programme der Förderperiode für NRW genehmigt. Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE stehen dem Land rund 1,2 Milliarden Euro und aus dem Europäischen Sozialfonds ESF rund 627 Millionen Euro zur Verfügung. Der Europäische Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums ELER umfasst in der Förderperiode bis 2020 über 1,1 Milliarden Euro.