Besucher feiern Poolpartys in den Freibädern

Acht DJs sorgten im Stenkhoffabd für die richtige Musik, getanzt wurde im Schwimmbecken
Acht DJs sorgten im Stenkhoffabd für die richtige Musik, getanzt wurde im Schwimmbecken
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Im Stenkhoffbad und im Revierpark Vonderort setzen die Veranstalter vor allem auf Musik. Die Resonanz auf die Feiern sind positiv, kritisiert wird jedoch, dass sie am selben Tag stattfinden

Bottrop..  Auf zwei Poolpartys feierten die Bottroper am Samstag parallel den Sommer: im Revierpark Vonderort und im Stenkhoffbad. Feierwütige ab 18 Jahren waren in Vonderort an der richtigen Adresse, während es im Stenkhoffbad gewohnt familiär zuging. Bemängelt wurde von einigen Besuchern, dass beide Partys am selben Tag stattfanden.

Mit der „größten Poolparty im Ruhrgebiet“ wirbt der Veranstalter im Revierpark. „Habt ihr Bock auf Party?“, fragt der DJ über das Mikrofon die Besucher. Die Antwort ist wie erwartet ein lautes „Ja!“ und spiegelt die Stimmung im Freibad wider.

Besucher tanzen im Wasser

Die Wiesen sind fast komplett mit Handtüchern ausgelegt, das Rutschbecken ist innen wie am Rand fest in der Hand von tanzenden Besuchern zwischen 18 und 35 Jahren. Auch im Wellenbecken tummelt sich das Partyvolk. An der Bar gibt es Cocktails wie Mojito, Mai Tai und Sex on the Beach. Auf den Wiesen sind eine aufblasbare Riesenrutsche und ein Fußballfeld mit Bumper Balls aufgebaut – das sind aufblasbare Riesenbälle, in die die Fußballspieler hineinschlüpfen und so beim Spielen immer wieder aneinander stoßen. „Die Stimmung ist wirklich super“, findet Besucherin Kathi Plester. Rund 2000 Leute erwartet Betriebsleiter Jens Vatheuer, mit dem größten Andrang am frühen Abend.

Im Stenkhoffbad geht es deutlich ruhiger zu. Hier gibt es keine Altersbegrenzung wie in Vonderort, deshalb besteht das Publikum wie gewohnt aus Familien und vielen Jugendlichen unter 18 Jahren. Auch hier legen acht DJs auf, darunter die lokal bekannten „2Simple“ und Ronny Ruega. Einmal pro Stunde steht eine Schaumparty auf dem Programm. Dann pustet eine spezielle Maschine rund 30000 Liter Schaum pro Minute auf die Tanzfläche. „Wir erwarten insgesamt zwischen 800 und 900 Besuchern“, sagt Marco Splettstößer, der Veranstalter vom Pott Club-Team. Gemeinsam mit dem Förderverein hat er die Party geplant, die dem Stenkhoffbad neues Leben einhauchen soll. „Wir haben vorher alle Nachbarn informiert“, so Splettstößer. „Sie haben alle positiv auf die Party reagiert und befürworten, dass wir ähnliche Events bald wiederholen.“

Einige Besucher waren enttäuscht darüber, dass beide Partys am selben Tag stattfanden. „Das war nicht geplant“, sagt Jens Vatheuer vom Revierpark. „Wir haben uns nicht abgesprochen, und so fielen die Veranstaltungen leider beide zufällig auf den Termin am Samstag. Beim nächsten Mal werden wir uns auf jeden Fall besser absprechen.“ Beide Veranstalter sehen die Terminüberschneidung allerdings nicht als Nachteil an. „Wir bedienen ein ganz anderes Publikum als der Revierpark, zumal wir Jugendliche unter 18 Jahren mit einbeziehen“, erklärt Marco Splettstößer. „So haben wir aus dieser Altersgruppe verstärkten Zulauf.“

Positive Resonanz auf beide Partys

Die Kommentare der Besucher beider Poolpartys sind durchweg positiv. Viele wünschen sich öfter Partys mit DJ-Musik und Cocktails in beiden Bottroper Freibädern. Die Veranstalter planen bereits weitere Events.