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Landtagswahl

Bei der SPD gibt es vier Bewerbungen

09.11.2009 | 17:42 Uhr

Bottrop. Die SPD wird am 21. November ihre Kandidatin oder Kandidaten für die Landtagswahl aufstellen.

Die Landtagswahl im nächsten Jahr wirft ihre Schatten voraus. Personelle Voraussetzungen sind zu klären. Die CDU hat bereits gewählt und eine Landtagskandidatin aufgestellt - es gab ja noch nicht einmal eine Gegenkandidatur. Die SPD hingegen hat die Kandidatenkür noch vor sich. Am 21. November wird das in der Aula Welheim geschehen. Und es gibt jetzt bereits vier Bewerbungen.

Amtsinhaberin CorneliaRuhkemper wird antreten, außerdem bewerben sich Pascal Szewczyk, Ratsherr und Fraktionsvorstandsmitglied Thomas Göddertz sowie Martin Müller um die Kandidatur. Alle vier werden sich den Delegierten direkt zur Abstimmung stellen, dem Vernehmen nach wird es aus Reihen des SPD-Parteivorstands auch keine Empfehlung zur Wahl geben.

Recht ungewöhnlich, dass Cornelia Ruhkemper (55) bereits nach nur einer Wahlperiode mit einem so massiven Gegenaufgebot rechnen muss, nachdem zuvor Klaus Strehl als direkt gewählter Abgeordneter Bottrop immerhin 20 Jahre lang im Land vertreten hatte.

Cornelia Ruhkemper war im Dezember 2004 für die Landtagswahl aufgestellt worden und hatte damals ihre beiden Mitbewerber Michael Gerdes (inzwischen Bundestagsabgeordneter) und Jürgen Heidtmann hinter sich gelassen.

Damals war geunkt worden, ihre Aufstellung sei vor allem deshalb betrieben worden, um Stimmen zu splitten und eine andere Wahlentscheidung zu verhindern: speziell die zu Gunsten von Jürgen Heidtmann, der eigentlich geglaubt hatte, sich für das Landtagsmandat durch seine Parteiarbeit zuvor qualifiziert zu haben.

Thomas Göddertz hatte sich damals auf dem Parteitag energisch für die Aufstellung Heidtmanns stark gemacht, ausreichende Führungsqualitäten und eine akademische Ausbildung als Aufstellungskriterien benannt.

Von den drei Mitbewerbern um die Aufstellung als Landtagskandidat der kommenden Wahlperiode dürfte Thomas Göddertz die meisten Chancen haben. Sowohl Pascal Szewczyk (26) als auch Martin Müller sind weitgehend unbekannt. Szewczyk merkte zu seiner Kandidatur auch ironisch an, er sei weder gefragt noch aktiv befördert worden.

Martin Müller (46) erklärt, seine Zurückhaltung für ein Mandat aufgegeben zu haben, nachdem es nunmehr mehrere Bewerber gebe.

Thomas Göddertz (49) ist kaufmännischer Angestellter und arbeitet bei der Firma Deichmann. Pascal Szewczyk arbeitet in einer Medienagentur und ist er seit drei Jahren SPD-Mitglied, war vor allem bei den Jusos aktiv.

Szewczyk und Müller sind bislang in der Öffentlichkeit noch nicht durch Aktionen für die SPD aufgefallen und hatten auch noch keine Mandate in politischen Gremien – was ihre Chancen bei den Delegierten nicht gerade erhöhen dürfte.

Helga Pillar

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Kommentare
18.11.2009
16:37
Bei der SPD gibt es vier Bewerbungen
von Janki | #1

Die SPD wäre wirklich schlecht beraten, wenn sie die farb- und hinrlose Conny R. wieder aufstellen würde: unbeliebt bei der Bevölkerung und in der eigenen Partei, ohne eigenes politisches Profil hat sie akzentlos agiert. Übertriebener Fleiß und zuviel Volksnähe wurden ihr bislang selten vorgeworfen. Seitdem ihr Lebenspartner Peter Noetzel seine fette OB-Pension vertrinken kann und keinen Einfluss mehr hat, um sie zu protegieren, haben Ludes und Strehl Frau Ruhkemper fallen gelassen. Allerdings droht eine echte Verschlimmbesserung: Thomas Göddertz, die Flitzpiepe aus dem Stadtwald, akademischer Schuhverkäufer, polygamer Herzensbecher mit Hang zu juvenilen Schönheiten, kann eigentlich nichts, das aber besonders gut. Und natürlich ist er willfährig und redet Gerdes, Strehl und Ludes nach dem Mund. Der Mann ist vielseitig verwendbar, erinnert in allerbesten Augenblicken an den alten Grasedieck mit seiner beredten Oberflächlichkeit und seiner allerfeinsten Grüß-August-Manier. Die beiden anderen Kandidaten wurden bestimmt von Oliver Pocher ermuntert und sind von daher schon mal besser geeignet als Conny und thomas zusammen.

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