Bastelaktion „Stampin’ up“ lockt über 200 Teilnehmer

Das „Stampin’ up“-Teamtreffen lockte zahlreiche kreative Teilnehmer ins Gemeindehaus St. Pius.
Das „Stampin’ up“-Teamtreffen lockte zahlreiche kreative Teilnehmer ins Gemeindehaus St. Pius.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Seit über 25 Jahren breitet sich der Bastelspaß „Stampin’ up“ für kreative Köpfe und Hände von den USA über die ganze Welt aus. Mittlerweile ist er auch in Bottrop angekommen, begeisterte er am Wochenende mehr als 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland beim „Stampin‘ up“-Teamtreffen in der St. Piuskirche.

Bottrop..  Stampin’ up bedeutet auf Deutsch so viel wie “draufstempeln”. Seit über 25 Jahren breitet sich der Bastelspaß für kreative Köpfe und Hände von den USA über die ganze Welt aus. Mittlerweile ist er auch in Bottrop angekommen und begeisterte am Wochenende mehr als 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland beim Stampin‘ up-Teamtreffen in der St. Piuskirche.

Start in Amerika

„Angefangen hat alles mit Shelli Gardner und ihrer Schwester in Utah (Amerika), die eine Karte basteln wollten“, sagt Jenni Pauli (40), die zusammen mit Helga Hopen (52) das Teamtreffen organisiert hat. „In ihrem Heimatdörfchen gab es kein Bastelgeschäft. Deshalb fuhr sie erst kilometerweit in die eine Richtung, um eine Stanze zu kaufen und anschließend kilometerweit in die andere Richtung, um Papier zu kaufen. Am Ende musste sie jedoch feststellen, dass die gekauften Materialien in ihren Farben überhaupt nicht harmonierten. Aus diesem Grund entwickelte sie die Idee, ein Geschäft mit farblich zueinander passenden Materialien zu eröffnen.“ Gesagt – getan. Schnell erreichte der Bastelwahn Australien, Kanada, Frankreich, England und vor fünf Jahren auch Deutschland.

Die beiden Veranstalterinnen sind durch das Internet auf die Firma „stampin‘ up!“ aufmerksam geworden. Aus einem gemeinsamen Hobby ist anschließend der Hauptberuf geworden. Durch das Teamtreffen möchten sie den Ideenaustausch unter den Teilnehmern fördern. Die kreative-künstlerische Bandbreite reicht von Karten, über Geschenkverpackungen bis hin zu Fotogestaltung und Scrapbooking.

Jeder, der sich kreativ bei „stampin‘ up!“ austobt, kann gleichzeitig als Demonstrator für die Firma arbeiten. „Als Demonstrator hat man zwei Möglichkeiten“, erklärt Catrin Klauenberg (44), unabhängige Demonstratorin aus Bottrop. „Zum einen kann man einen Workshop leiten, zum anderen kann man auch eine Stempelparty veranstalten. Im Gegensatz zum Workshop ist diese kostenlos, allerdings müssen die Teilnehmer dann die verwendeten Produkte über ihren Demonstrator kaufen.“

Während am Vormittag das Gespräch der Demonstratoren im Vordergrund gestanden hat, fand am Nachmittag das so genannte „swappen“ (hier: tauschen) von Bastelanleitungen auf dem Programm. Anschließend startete eine „challenge“ (Herausforderung), denn anonym wurden acht Thementische vorbereitet. Der Tisch mit den meisten Stimmen konnte sich am Abend über einen Preis freuen. „Bei 200 Leuten hat jeder einen anderen Charakter. Die Tische repräsentieren die Vielfältigkeit“, so Klauenberg.