Bärbel Höhn kämpft gegen die A 52
18.08.2009 | 18:23 Uhr 2009-08-18T18:23:00+0200
Bottrop. Die Bundestagsabgeordnte und ehemalige NRW-Umweltminsierin der Grünen informierte sich vor Ort bei ihren Pateifreunden und den Bürgerinitiativen. Sie sagte auch konkrete Hilfe zu.
Den Kampf gegen den Ausbau der B 224 zur Autobahn haben sich insbesondere die Grünen auf die Fahnen geschrieben. dabei erhalten sie auch prominente Unterstützung. Die Bundestagsabgeordnete und ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn informierte sich vor Ort bei ihren Parteifreunden, der Initiative „Stoppt A 52” und der Intergessengemeinschaft Kraneburger Feld über das brisante Thema. Ihren Parteifreunden vor Ort sagte sie Hilfe zu.
Anfrage im Bundestag soll helfen
Eine kleine Anfrage im Bundestag soll die Verantwortlichen im Bundesverkehrsministerium über die hier vor Ort verwandte Salami-Taktik informieren. „Informationen über den geplanten Ausbau kommen immer nur scheibchenweise werden in jeder betroffenen Stadt, egal ob Bottrop, Gladbeck oder Essen, unterschiedlich verkündet”, klagte die Bottroper OB-Kandidatin der Grünen, Andrea Swoboda.
Unterschiedliche Darstellungsweisen
Auch Bärbel Höhn waren die unterschiedlichen Darstellungsweisen, vor Ort und im Bund, aufgefallen. „Vom Bundesverkehrsministerium wird der Ausbau der A 52 immer als Ganzes vorgestellt. Nur so ergibt er Sinn und dafür stellt der Bund auch die Gelder parat. Hier vor Ort wird immer ein gegenteiliger Eindruck erweckt. Dabei ist das Bottroper Stück allein nicht sinnvoll.”
Falscher Weg
Überhaupt sei der Bau neuer Autobahnen falsch. Für Bottrop bedeute das zudem, dass man sich das mühsam erarbeitete Image der familienfreundlichen Stadt ruiniere.
22:30
Wie kann man überhaupt nur für den Aussbau der Autobahn sein?
Gruß
aus Gladbeck
14:06
Nicht das ein falsches Bild entsteht, ich bin auch gegen die Autobahn. Für Bottrops Süden eine Katastrof(ph)e.
Nur kann man auch nachvollziehen, dass Gladbecker und Bottroper Grüne in dem Punkt nicht unbedingt der gleichen Meinung sein müssen.
12:11
Nicht vergessen, dass auf den Tunnel eine neue Zubringerstraße soll, die neuen Kreuzungsverkehr bedeutet.
11:49
@hinze
Der Tunnel durch die Stadt löst nicht die Probleme
1. Spaghettiknoten im Wittringer Wald
2. 7 Jährige Bauzeit mit katastophalen Folgen für Gladbeck und Umgebung
3. Wegfall der Autobahnanbindung Gewerbepark Bauck
4. Verlust von Flächen usw.
11:05
Vielleicht liegts daran, dass die Voraussetzungen in den beiden Städten komplett verschieden sind? In Gladbeck würde für die Anwohner (durch den Tunnel) die Wohnqualität gesteigert, in Bottrop hingegen käme es nur zu Mehrbelastungen.
22:29
Komisch - in Bottrop sind die Grünen angeblich gegen die Autobahn.
In Gladbeck kämpfen sie doch aber seit Jahren seit an seit mit der CDU für eine Autobahn mitten durch die Stadt!
Wie passt das zusammen?