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Autofahrer sauer über „Abzocke“ auf B224

28.05.2010 | 11:02 Uhr
Autofahrer sauer über „Abzocke“ auf B224

Bottrop.An der B 224 kommt nach dem Starenkasten auch gelegentlich der Radarwagen zum Einsatz - zum Ärger mancher Autofahrer.

Was der Leser „Abzocke“ nennt, bezeichnet Straßenverkehrsamtsleiter Karl-Heinz Ruhkemper als nachhaltiges Bemühen ums Einhalten der 70 Kilometer-Geschwindigkeit auf der Strecke. Die sei gewünscht - einmal aus  Gründen des Lärmschutzes für die Anwohner und zudem, weil es auf der Strecke vor den Ampeln vielfach zu Auffahrunfällen gekommen sei, weil Autofahrer mit zu hoher Geschwindigkeit an die Ampeln heranfuhren, vor denen sie dann plötzlich beim Umspringen auf Rot halten mussten.

„Wer angesichts der stationären Messstelle aus Angst vor einem Knöllchen auf die Bremse drückt und dann hinterher wieder auf die Tube, der verhält sich eben verkehrswidrig.“ Und weil man wisse, dass es Autofahrer gibt, die hinter der Kamera wieder schneller fahren, sollen auch die zum Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung gebracht werden. Ruhkemper erinnert zudem daran, dass die Stadt ja nicht hintertückisch blitze, ja sogar mit Schildern noch vor der Radarkontrolle warne.

Anzahl der Tempo-Sünder rückläufig

Der Radarwagen werde ergänzend und sporadisch mit eingesetzt, mal auf der Straßenseite, in deren „Starenkasten“ die Kamera gerade steckt, mal auf der anderen. Bislang hat die Stadt nämlich nur eine Kamera für die zwei stationären Messstellen (Fahrtrichtung Essen die eine, Fahrtrichtung Gladbeck die andere). Eine zweite Kamera ist in den Haushalt der Stadt eingestellt worden, aber es ist nicht absehbar, ob und wann sie kommt.

Mit den Starenkästen hat die Stadt gute Erfahrungen gemacht. Die Anzahl der Tempo-Sünder sei rückläufig. „Der Bereich ist kein Unfallschwerpunkt mehr, aber es wäre kontraproduktiv, wenn wir jetzt sofort nicht mehr messen, uns geht es um die Nachhaltigkeit. Und schnell hätten die Fahrer raus, dass die Kamera nicht mehr installiert ist.

Ewig bleibt der Messpunkt dort aber ohnehin nicht. Denn mit dem Ausbau der B 224 zur A 52 verschwinden auch die Starenkästen.

Helga Pillar

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Kommentare
29.05.2010
23:48
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von computerprinzessin | #59

Wer bei angekündigten Blitzanlagen noch zu schnell fährt ist schön blöd. Pech hat nur der, der von einer Laser-Pistole getroffen wird. Diese Messungen werden meistens an anderen Stellen durchgeführt, ohne Ankündigung!

29.05.2010
07:51
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von rrr | #58

Nur mal für die, die nach angekündigten Radarmessungen rufen: auf dem besagten Teilstück wird in beiden Richtungen mit einem Schild angekündigt, daß dort Radarkontrollen durchgeführt werden!! Und wer da noch aufs Gas drückt, ist selber schuld!!!

28.05.2010
17:50
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von st-soppe.de | #57

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

28.05.2010
17:21
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von k | #56

Ist ja auch echt schwierig den Tempomat einzuschalten.

Für die die im Auto einen haben, einfach benutzen.

Wers nicht verstanden hat, einfach beim nächsten mal schön fett zahlen.

28.05.2010
15:02
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von RennRadler29 | #55

Hehe, genau diese Starrenkästen habe ich mit meinem Rennrad auch schon leuchten gebracht, und dass obwohl der Radweg in sehr sehr schlechten Zustand ist.

Wenn der Ausbau fertigt ist, wo bleiben dann die Radfahrer? Irgendjemand ´ne Idee?

28.05.2010
14:59
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von Ekzon Waldez | #54

Freie fahrt für Friere Würger! Bitte keine Konntrolen mehr. Ich will Spass im Auto. Gas geben ist GrundRECHt für jeden Deutschen!

28.05.2010
14:58
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von whisky | #53

Einfach die Bussgelder europäischen Standards anpassen. Fertig!
Nur wenns ordentlich ins Geld geht, wirkts.

28.05.2010
13:33
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von Kallee | #52

Wie hier alle die Klappe groß aufreißen vonwegen an die Tempolimits halten.. ich fahr diese Straße zwar nie entlang aber generell ist es doch so in Deutschland, dass gefühlte 60-70% üblicherweise zu schnell fahren (10 drüber i.d.R.).. 10% fahren korrekt und 20% fahren deutlich zu langsam und gehören auch bestraft für ihre Unfähigkeit!

28.05.2010
13:17
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von gudbike | #51

Es ist einfach so, dass man in Deuschland für jedes bischen Vorschriften braucht. Man sollte sich nur daran halten, dann passiert auchnichts. Ich sehe bei uns das genaue Gegenteil von Euch.Hier (HSK - Winterberg) stehen Schilder mit 70, gefahren wird aber nur 35 (von den Fremden). Ich würde gerne mal 70 fahren, dann wäre ich auch pünktlich auf meiner Arbeit und könnte den Gästen den Urlaub schöner machen. Hier sollte man auch mal überlegen, ob es nicht ein Strafgeld für zu langsames Fahren gibt. Die Bäume zählen oder im Winter die Schneeflocken kann man auch bei einem Spaziergang und mu0 dafür nicht im Auto sitzen.

28.05.2010
12:47
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von Anfang an dabei | #50

Meinetwegen könnte an jeder Straße alle 100m eine Fotoanlage stehen. Anders kann man all die arroganten, egoistischen, ignoranten Bleifüße nicht disziplinieren.

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