Anette Bunse gestaltet künftige Familienpolitik mit

Die Bottroper CDU-Abgeordnete Anette Bunse wurde zur zweiten Vorsitzenden der neuen Enquete-Kommission der Landesregierung mit dem Titel „Zukunft der Familienpolitik in Nordrhein-Westfalen“ gewählt worden.

Bottrop..  Dieses Gremium wird im Lauf der nächsten zwei Jahre Leitlinien für die künftige Familienpolitik im Land erarbeiten und sie sozusagen der nachfolgenden Regierung in Düsseldorf an die Hand geben.

„Das soll so einvernehmlich wie möglich geschehen“, sagt Anette Bunse mit Blick auf die Zusammensetzung der Kommission, die unter dem Vorsitz der Kölnerin Ingrid Hack (SPD) steht und von der SPD beantragt und im Parlament dann einstimmig genehmigt worden ist.

Die Mitglieder werden sich mit Fragen auseinandersetzen, die sich mit der sozialen Lage von Familien, mit ihren Formen, den Geschlechterrollen und den Zeitbudgets befassen. Am Ende soll eine Analyse der Familien im Land stehen, verknüpft mit Handlungsempfehlungen.

Dabei werden sich die Mitglieder, die auf den Sachverstand von Forschern zurückgreifen können, mit speziellen Untersuchungen befassen, etwa welche Infrastrukturangebote mit welchen Finanzierungsgrundlagen für eine erweiterte Familienzeitpolitik zur Verfügung stehen, oder welche Maßnahmen dazu beitragen, Arbeit so zu organisieren, dass mehr Zeit für die Familie bleibt.

Erfassen soll die Kommission auch die Erwartungen und Wünsche von Familien, wenn es um das Zeitmanagement von Eltern und Kindern geht. Es muss dann untersucht werden, wie sich diese Erwartungen auf Wirtschaft, Gesellschaft, Schule, Kita, Landespolitik und Kommunalpolitik auswirken.

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