Alpincenter Bottrop: "Der beste Windtunnel der Welt"
18.12.2008 | 21:13 Uhr 2008-12-18T21:13:00+0100Bottrop. Laut Jochen Schweizer liegt man beim Bau der Freifall-Anlage am Fuße des Alpincenters Bottrop voll im Plan. Die Öffnung für den Publikumsverkehr soll noch im ersten Quartal 2009 erfolgen. Umfangreiche Tests sind notwendig.
„Wir liegen voll im Plan. Das wird der beste Windtunnel der Welt mit einer sensationellen Leistung”. Bescheidenheit ist nicht gerade eine der hevorstechensten Eigenschaften von Jochen Schweizer. Doch wer alles dafür tut, den eigenen Namen zum Synonym für Nervenkitzel und außergewöhnliche Erlebnisse aufzubauen, wäre auch schlecht beraten, aus der Defensive heraus zu agieren.
Gleichwohl: Wenn man den eingerüsteten Beton-Turm am Fuße des Alpincenter von der Prosperstraße aus betrachtet, fällt es schwer, der Aussage von Jochen Schweizer, man liege hinsichtlich des Baufortschritts voll im Pan, Glauben zu schenken.
„Schon im Januar werden unsere eigenen Leute im Windtunnel die ersten Testflüge machen”, kündigt der durch seine Bungee-Jumping-Aktionen bekannt gewordene Adrenalin-Junkie an. Allerdings: „Als Termin für Publikumsflüge ist immer das erste Quartal 2009 kommuniziert worden”, schränkt Schweizer ein.
Auf den Einwand, dass er selbst anlässlich der spektakulär inszenierten Grundsteinlegung im März angekündigt hatte, die Anlage würde noch in 2008 in Betrieb gehen, geht er nicht ein. Stattdessen verweist der professionelle „Traum-Verwirklicher” (Jochen Schweizer: „Ich will den Menschen Erlebnisse näher bringen.") darauf, dass die Sicherheit der Anlage für die Benutzer allerhöchste Prioritität genieße.
Schließlich betrete man mit einem Windtunnel dieser Dimension Neuland. Eingehende Tests sind dem passionierten Fallschirmspringer und Abenteurer deshalb wichtiger als ein möglichst früher Eröffnungstermin.
Inzwischen sind so ziemlich alle Komponenten der Anlage installiert – mit Ausnahme der vier jeweils 500 PS starken Ventilatoren, die den mächtigen Luftstrom fürs „Bodyflying” erzeugen sollen. Auf speziellen Prüfständen des Herstellers werden zur Zeit noch die Rotorblätter auf perfekte Anstellwinkel und exakte Spaltmaße hin getestet. „Wir wollen ein perfektes Flugerlebnis bieten”, so Schweizer. Dafür sei die Dichte der Luftvon großer Bedeutung. Außerdem solle durch die aufwändigen Testläufe ein Höchstmaß an Energie-Effizienz erzielt werden.
Wenn diese Optimierungsarbeiten abgeschlossen seien, gehe es aber sehr schnell. „Der Einbau dieser Teile ist nicht zeitaufwändig”, sagt Jochen Schweizer. Die Spannung wächst.
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Da wird ja eine Menge Wind gemacht um viel heiße Luft. Dass da mal niemandem das Hirn weggeblasen wird ;-)